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Weltraummaus gibt Raum für Kinderträume

Uschi Staffa präsentierte die Geschichte von Armstrong, der Maus, als Kamishibai.
Uschi Staffa präsentierte die Geschichte von Armstrong, der Maus, als Kamishibai. ©Verena Kogelnig
Kamishibai-Aufführung eines (m)ausgefallenen Kinderbuches.
Armstrong, die Maus, als Kamishibai.

Feldkirch. (vko) Als Uschi Staffa das Kinderbuch „Armstrong – Die abenteuerliche Reise einer Maus zum Mond“ aufschlug, war sie wie hypnotisiert. Am Samstag brachte sie die von Torben Kuhlmann verfasste und illustrierte Geschichte ins Theater am Saumarkt. Mit Kamishibai fand sie die ideale Art, ihre Faszination für die einfallsreiche, mutige Maus mit ihrem jungen Publikum zu teilen.

Einfache Technik, die Kinder anspricht

Beste Hightech kommt aus Japan. Aber auch das technik-reduzierte Theater Kamishibai, ein Papiertheater, das man sich so vorstellen kann: auf einem Bildschirm leuchten dem Publikum Bilder aus einem Kinderbuch entgegen, welche die enthusiastische Erzählerin zum Leben erweckt und durch weitere Requisiten fassbar macht. Der „Bildschirm“ ist nichts anderes als eine hölzerne Kiste, die wie ein Fenster aufgeklappt wird. Klassische Musik verlieh Staffas Inszenierung Auftrieb. Als Höhepunkt erschien der Hauptdarsteller auf der Bühne von mausgerechter Größe – als plüschige Handpuppe mit Fliegermütze.

Gerade weil Kamishibai so einfach ist, schuf es einen magischen Raum für das exzeptionelle Buch Kuhlmanns mit seinen detailverliebten Zeichnungen. Wie die Maus im Buch die Rakete, mit der sie zum Mond flog, machte Staffa die Bildfolien in langer Arbeit selbst und trug die Requisiten zusammen. Dass sie auf kein fertiges Set zurückgriff, betrachtet sie als Bekundung ihres Respekts vor dem Autor. Auf gleiche Weise inszenierte sie seine beiden ersten Bücher und führte sie im Saumarkttheater, in Schulen, Bibliotheken und bei der Kinder- und Jugendbuchmesse „Buch am Bach“ in Götzis auf. Kuhlmanns Bücher wählte die Deutschtrainerin, weil diese erfüllen, was Staffa von guter Kinderliteratur erwartet: „Sie sollte Kinder träumen lassen, ohne ihnen dabei ständig zu sagen, was sie empfinden müssen.“

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