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Weitere Entwicklung zum „Lern-Ort"

In Zukunft wird auch eine eingere Zusammenarbeit der Einrichtungen angestrebt.
In Zukunft wird auch eine eingere Zusammenarbeit der Einrichtungen angestrebt. ©Ferdinand Ortner
Leitlinien für die Weiterentwicklung der Bildungsbereiche beschlossen.

Lustenau. Vor der einhelligen Genehmigung (nur eine Gegenstimme der ÖVP) des neuen Bildungskonzeptes erläuterte Gemeinderat Ernst Hagen den Entwicklungsprozess der gemeinsam mit zahlreichen Vertretern der Bildungseinrichtungen, Politik und Verwaltung erarbeiteten Leitlinien und Zielvorstellungen.

„Für die kommunalen Bildungsbereiche haben wir eine zukunftsweisende Weichenstellung für die nächsten zehn bis fünfzehn Jahre vorgenommen”, betonte Hagen. Er dankte für die konstruktive Mitarbeit aller Beteiligten, besonders dem Moderator und Experten Christian Schmid-Waldmann, der Koordinatorin Michaela Wolf und Helene Brandl-Waibel von der Bildungsabteilung der Gemeinde, Bürgermeister Kurt Fischer sowie den Fraktionsobleuten der Parteien und dem Bildungsausschuss. Er würdigte den Einsatz aller, die sich mit dem Thema „Lern-Ort Lustenau” auseinandergesetzt haben.

Wie Hagen ausführte, wurden unter diesem Motto die zentralen Bereichsfelder vorschulische Bildung, Schulen sowie Generationenlernen und Erwachsenenbildung in Rekordzeit erarbeitet und Leitlinien entwickelt.

Breite Bildungslandschaft

„Lustenau verfügt über eine sehr breite Bildungslandschaft mit guten Strukturen. Die verantwortlichen Akteure zeigen viel Einsatzbereitschaft und sind offen für notwendige Veränderungen in der Zukunft”, sind sich Vize-Bürgermeister Natter und Hagen einig. „Wir sind zwar im vorschulischen Sektor und den Schulen schon gut aufgestellt, doch werden uns die Wünsche aus der Bevölkerung – etwa nach ganztägigen Schulformen und Betreuungsangeboten an Rand- und in Ferienzeiten – noch sehr beschäftigen.” Wichtige Arbeitsfelder sind unter anderem die frühe Sprachförderung, der Ausbau der Kinderbetreuung, die Schnittstelle Kindergarten – Volksschule, die Schärfung des Profils der Volks- und Mittelschulen, mehr Ganztagesklassen mit verschränktem Unterricht, die Schaffung von campusähnlichen Strukturen sowie die Öffnung der Einrichtungen in der Gemeinde.

Angestrebt wird eine verstärkte Zusammenarbeit und übergreifendes Arbeiten der Bildungseinrichtungen im Sinne einer „Lern-Kommune” und Bildungslandschaft, um in der Zusammenarbeit neue Qualitäten zu schaffen. Es soll auch in Zukunft Räume geben, um Bildung in den unterschiedlichsten Formen zu ermöglichen.Das neue Konzept soll Grundlage für die Arbeit im Bildungsbereich sein. Ein erster Effekt ist, dass bereits ein Austausch unter den Einrichtungen erfolgt und dass es neue Möglichkeiten zur Zusammenarbeit gibt.

Klare Leitlinien

Das neue Konzept setzt klare Leitlinien fest, an denen sich die handelnden Personen orientieren. Es können daraus bildungs- und gesellschaftspolitisch ganz detaillierte Maßnahmenpläne abgeleitet werden. Somit stellt es eine Ausgangsbasis dar, gezielte Entwicklungsschritte zu setzen, um Lustenau zu einer Modellregion des Lernens zu machen. So wird beim generationsübergreifenden Lernen die Ausweitung von Bibliothek, Galerie, Archiv und Musikschule zu niederschwelligen Begegnungsorten thematisiert.

Parteien nehmen Stellung

Die Diskussionsbeiträge der Sprecher der Rathausparteien lauteten sehr positiv. „Das Konzept definiert ein klar konturiertes Bild vom Bildungsverständnis in der Markt-gemeinde und deckt sich weitgehend mit unseren Vorstellungen”, stellte Claudia Niedermair von den Grünen fest und lobte den breiten Bildungsbegriff, das Bekenntnis zu vorschulischen Betreuungsorten sowie das Ja zum flächendeckenden Ausbau der ganztätigen Bildungsangebote. „Wir erwarten uns aber vom Kulturleitbild in einem nächsten Schritt auch eine klare Definition von Maßnahmen, eine Prioritätensetzung und die Festlegung von verbindlichen Zielen als Orientierung für die Politik.”

Walter Bösch (SPÖ) erklärte, dass das mit vielen Details ausgearbeitete Grundsatzpapier als Wegweiser für künftige Bildungspolitik in die richtige Richtung gehe. „Es ist aber noch ausbaufähig und sollte vertieft werden.” Den Verfassern des Leitbildes zollte er Lob und verband seinen Dank mit der Zuversicht, dass auch die Umsetzung durch Gemeinde und Gesellschaft die nötige Unterstützung erhält.

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