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Weist uns ein Vorarlberger den Weg aus der Krise?

Weist uns ein Vorarlberger den Weg aus der Krise?
Weist uns ein Vorarlberger den Weg aus der Krise? ©APA / Screenshot Skype
Weist uns ein Vorarlberger den Weg aus der Krise? WANN & WO sprach mit Ökonom Univ. Prof. Dr. David Stadelmann, gebürtiger Sibratsgfäller, über Zertifikate für Corona-Immune und ihre Integration in die Wirtschaft. Vorab gewährt VOL.AT Einblick in das Dossier, das er gemeinsam mit seinen Kollegen Reiner Eichenberger (Ökonom) und Rainer Hegselmann (Philosoph) verfasst hat.
Milder Krankheitsverlauf
Über 5.000 Coronavirus-Fälle

Prof. Dr. David Stadelmann hat einen kontroversen Denkansatz erarbeitet: Corona-Immune sollen in Zukunft zur entscheidenden Ressource gegen die Krise werden. Am 5. März berichtete VOL.AT über den ersten Coronavirus-Fall in Vorarlberg. Ein Mann aus Mellau hatte sich infiziert.

Das Virus – über China in wenigen Monaten nach Europa gekommen – breitete sich nun auch bei uns aus. Unser Alltag hat sich seither stark verändert: Ausgangsbeschränkungen, geschlossene Schulen, Restaurants und Grenzen – Ökonomen berechnen wirtschaftliche Schäden für Österreich und die Welt, Hilfspakete werden geschnürt, Zeit soll gewonnen werden.

Seitdem der erste Fall in Mellau vor rund drei Wochen bekannt wurde, infizierten sich bis Mittwochmittag 403 weitere Personen mit dem Virus. Eine Entwicklung, die vielen Leuten Angst macht. Doch was bei den steigenden Fallzahlen auf der Welt, den immer größer werdenden roten Kreisen – unter anderem in der Johns-Hopkins-Livekarte – zum Coronavirus manchmal als Randnotiz unter den Tisch fällt: Es gibt auch die „Mellauer dieser Welt“ – die nach jetzigem Kenntnisstand „immun“ gegen das Virus sein müssten.

David Stadelmann, der am Sonntag auch im WANN & WO Sonntags-Talk zu Gast ist, blickt auf den wohl inzwischen immunen Mann aus Mellau wie auf eine Ressource, die uns aus der Krise führen kann. Er ist Universitätsprofessor in Bayreuth und hat mit zwei Kollegen ein Paper verfasst mit dem Titel „Corona-Immunität als entscheidende Ressource: Der Weg zurück in die Normalität“. Darin skizziert er, dass mit steigenden Fallzahlen auch eine entscheidende Ressource zur Bewältigung der Krise wächst: Die Corona-Immunen.

Corona-Immunität als Ressource

Die Prämisse, auf der seine Überlegungen zugrunde liegen ist folgende: Hat ein Corona-Infizierter das Virus überstanden und Antikörper entwickelt, ist er nach derzeitigem Kenntnisstand weitgehend immun. „Die Wahrscheinlichkeit, innerhalb einiger Jahre ein zweites Mal am exakt gleichen Virus zu erkranken und die Krankheit weiterzugeben, ist im Vergleich zu einer Ersterkrankung klein“, heißt es im Paper. Nun gelte es, Corona-Immune zu suchen, zu finden und anschließend einzusetzen.

Suchen, finden, einsetzen

So könnten nicht nur Virusträger identifiziert werden, um die Gesellschaft zu schützen, sondern auch Immune, um sie zu retten. Ein Zertifikat soll Immune künftig ausweisen – diese könnten einem normalen Leben nachgehen, frei und ohne Ängste. Sie könnten in der Alten- und Krankenpflege eingesetzt werden, ohne anfällige Menschen zu gefährden. Gerade Länder wie China, Italien und Spanien würden schon bald über eine große Anzahl an Immunen verfügen, die in Krisenregionen eingesetzt werden könnten. Und auch in Vorarlberg werden sich zu dem wohl immunen Mann aus Mellau in Zukunft viele weitere gesellen, die in dieser Krise helfen können.

WANN & WO-Interview am Sonntag

Am Sonntag wird Professor Dr. David Stadelmann ausführlich im WANN & WO-Sonntags-Talk Spezial über das Paper und die „Corona-Immunen“ reden.

(VOL.AT, WANN & WO)

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