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Erster Coronavirus-Fall in Vorarlberg

Die Verantwortlichen nahmen Stellung zum ersten Corona-Fall in Vorarlberg.
Die Verantwortlichen nahmen Stellung zum ersten Corona-Fall in Vorarlberg. ©VOL.AT/Mayer
Das Coronavirus ist in Vorarlberg angekommen. Das Land gab erste Informationen zum Patienten preis.
Erster Coronavirus-Fall im Land
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Der Erkrankte aus Mellau hatte in Wien Kontakt mit einer infizierten Person und verspürte am Sonntag die ersten Symptome. Er fuhr dann am Montag, 2. März mit dem Zug (Abfahrt 14:30 Uhr, Ankunft 21:07 Uhr in Dornbirn) nach Vorarlberg. Personen, die ebenfalls in diesem Zug (RJX 864) saßen, werden gebeten, sich bei der Hotline 1450 zu melden. Der Mann erfuhr erst nach seiner Ankunft in Vorarlberg, dass sein Kontakt ein bestätigter Corona-Fall ist. Danach meldete er sich selbständig bei der Hotline 1450.

Sanitätsdirektor Grabher beruhigt

Da der Erkrankte allerdings keinen reservierten Sitzplatz hatte, sei es schwierig, die Personen zu ermitteln, die sich in unmittelbarer Nähe des Mannes befanden. Sanitätsdirektor Grabher beruhigte: "Um sich anzustecken, muss zumindest 15 Minuten lang ein räumlicher Kontakt bestehen", sagte er. Die Sorge bestehe nicht, dass nun der Großteil der Zugreisenden infiziert worden sei.

Derzeit wird der Erkrankte im LKH Hohenems betreut. "Dem Erkrankten geht es soweit gut, er hat einen guten Allgemeinzustand", erklärte Landeshauptmann Wallner während der Pressekonferenz. Grundsätzlich vorgesehen ist, dass eine Aufnahme ins Krankenhaus nur bei schwerem Verlauf erfolgt. Weil es sich aber um den ersten Fall in Vorarlberg handle, mache man diese Ausnahme, sagte Gesundheitslandesrätin Martina Rüscher: "Das handhaben wir auch zum Schutz des erkrankten Mannes so."

Kontaktpersonen werden abgesondert

Die wichtigste Aufgabe derzeit ist die Ermittlung der Kontaktpersonen des Vorarlbergers. Alle Kontaktpersonen werden per Bescheid für 14 Tage abgesondert. Auf den Virus getestet wird erst, wenn sie Krankheitssymptome entwickeln. "Als Kontaktpersonen gelten Menschen, die in den 48 Stunden vor den ersten Symptomen und danach engeren Kontakt zum Vorarlberger hatten", informierte Landessantitätsdirektor Wolfgang Grabher.

Mutter zeigt ebenfalls Symptome

Die Mutter des Erkrankten zeigt ebenfalls Symptome. Sie ist Lehrerin einer Schule in Mellau. Deshalb wurde bei ihr ebenfalls eine Probe entnommen. "Das Ergebnis wird morgen früh vorliegen. Ist es negativ, wird der Schulbetrieb ganz normal aufgenommen. Ist es positiv, werden jene Schulkinder und Lehrpersonen, die engeren Kontakt zur Mutter hatten, für 14 Tage in häuslicher Umgebung abgesondert", erläuterte Rüscher. Weder die Mutter noch der Sohn gelten als Risikopatienten. Die Lehrer, Eltern und Kinder wurden am Donnerstagabend über die Situation informiert.

Fünf Tests in Abklärung

Die Landessanitätsdirektion gibt den aktuellen Stand im Zusammenhang mit dem Coronavirus bekannt: Neben dem ersten bestätigten Fall gab bzw. gibt es in Vorarlberg bisher (Stand Donnerstag, 5. März) weitere 99 Verdachtsfälle, davon wurden 94 negativ getestet, fünf sind noch in Abklärung.

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(Red.)

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