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Weinbauer aus purer Lust und Leidenschaft

©VN/ Andreas Uher
Feldkirch - Das Erbe seines Vaters setzt Christoph Fulterer (30) als Weinbauer in Feldkirch fort.

Der Weinanbau hat in der Montfortstadt lange Tradition. Neben dem Fuße der Schattenburg werden vor allem am Ardetzenberg seit Jahrzehnten Reben gepflegt. Für den Erntereichtum von rund 4500 Rebenstöcken auf einem Hektar Grundfläche zeichnet Chris­toph Fulter laut Eigendefinition „als Weinbauer mit gastronomischem Background“ verantwortlich.

Fünf Tonnen Trauben

Der Hintergrund: neben seinem Job als Verkaufsleiter bei Blum in Höchst betreibt der Magister der Internationalen Wirtschaft gemeinsam mit seiner Mutter den Landgasthof Schäfle in Feldkirch-Altenstadt. Alljährlich im Herbst steht die Traubenernte als Fixpunkt im Terminkalender. Zwei Tage lang läuft die Weinlese, bei der Fulterer mit 15 Helfer(innen) fünf Tonnen Trauben erntet. Gekeltert wird im heimischen Wirtshauskeller. Zu 90 Prozent handelt es sich um Rivaner-Trauben, aus welchen ein inzwischen mit Feldkircher Weinpreis ausgezeichneter Wein produziert wird. Auch im Rathaus werden die Winzerfreuden vom Ardetzenberg seit Jahren geschätzt: die Stadt mit Weinkenner und Bürgermeister Wilfried Berchtold an der Spitze gilt längst als „Stammkunde“ im Hause Fulterer. „Als Weinbauer lernst du niemals aus. Das Keltern ist jedes Mal aufs Neue eine große Herausforderung“, bekräftigt Christoph Fulterer. Rund 60 Prozent des gewonnenen Weines werden von Gästen im Schäfle genossen. Die anderen 40 Prozent teilen sich Stadt und Weinfans aus dem ganzen Land.

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