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Weil Schule und Lernen nicht einfacher werden

In der Denkbar: Leiterin Andrea Braun mit Schülern.
In der Denkbar: Leiterin Andrea Braun mit Schülern. ©OJAD
 Mit der Denkbar fördert die Offene Jugendarbeit Dornbirn die Chancengleichheit.
Denkbar der OJAD

 

Dornbirn. Wie wird das jetzt wirklich mit der Schule und wie das Versprechen eingelöst, dass kein Kind und kein Jugendlicher zurückbleiben soll? Mindestens eine Antwort auf viele Fragen hat auch hier die Offene Jugendarbeit Dornbirn. Sie bietet konkrete Hilfe an für Schülerinnen und Schüler der fünf Dornbirner Mittelschulen.

So wirkt die Denkbar

„Gut, dass es Einrichtungen wie die Denkbar gibt“, sagt Claudia Deiring, Lehrerin an der Mittelschule Lustenauerstraße. Sie berichtet über Erfolge ihrer Schüler, die sie in ihrer Unterrichtspraxis bereits festgestellt hat. Positiv bewertet sie, dass das freiwillige außerschulische Lernprogramm von den engagierten Mitarbeiterinnen der Denkbar auf die Kinder abgestimmt wird – und zwar nach den individuellen Bedürfnissen. In angenehmer Atmosphäre werden im Jugendzentrum Hausaufgaben erledigt oder für Schularbeiten gelernt. „Diese externe Unterstützung der Schule ist ein wertvoller Beitrag“, informiert die Pädagogin. Dass in der OJAD neben dem Büffeln auch gemeinsame Freizeitgestaltung angeboten wird, ist ein zusätzliches Plus, stellt sie außerdem fest.

Im Jugendalter stärken

Am besten können Schüler gleich selbst beschreiben, wie sie das begleitete Lernen in der Offenen Jugendarbeit erfahren. Raghad Awad sieht das so: „Die Denkbar hat mir sehr geholfen. Gerade Scarlett hat mir beim Lernen auf die Prüfungen viel geholfen. Aber auch Andrea ist mir ans Herz gewachsen, sie ist mein Primi. Ich bin froh, dass ich hier einen Platz gefunden habe.“

Andrea Braun, Leiterin der Denkbar, bringt auf den Punkt, worum es ihr und ihrem Team geht: „Jugendarbeit und Bildung sind ein zukunftsweisendes Duo, das Chancengleichheit garantiert. Sie schätzt es daher, wenn „Lehrpersonen und Schulsozialarbeit dem Angebot der OJAD offen gegenüber stehen“. Das wirke sich positiv auf die Jugendlichen aus, die nicht nur auf der Suche nach Unterstützung beim Lernen des Schulstoffes sind. „Durch Hinsehen und Hinhören gelingt es uns, mit Spaß, Motivation und Professionalität ein Umfeld für die Schüler zu gestalten, das sie im sensiblen Jugendalter begleitet und stärkt“, merkt Braun an.

Und Aya Al Azraq berichtet, dass sie sich wohlfühlt: „Die Denkbar gefällt mir sehr. Ich habe immer Lust, in die Denkbar zu gehen und zu lernen oder Hausaufgaben zu machen. Die Mitarbeiterinnen sind voll nett, und ich mag sie sehr gerne“.

Mit dem offiziellen Schulstart geht es wieder los: „Auf eine gute Zusammenarbeit und den Dialog mit den Dornbirner Mittelschulen im kommenden Schuljahr freuen wir uns jetzt schon“, schließt die Leiterin der Denkbar Lernbegleitung der Offenen Jugendarbeit Dornbirn.

Weitere Informationen unter ojad.at

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