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Weihnachten – das kontroverse Fest der Liebe

©pixabay.com
Weihnachten – das ist für die einen das Fest der Liebe und der Besinnlichkeit, das Fest der Ruhe und des Friedens. Für die anderen ist Weihnachten jedoch in erster Linie das Fest des ungebremsten Kommerzes, des Familienstreits und der Hysterie, wenn es um die Geschenke geht.

Kitsch und Kommerz, Krieg und Frieden – Weihnachten hat sich zu einem kontroversen Fest entwickelt. Aber ganz gleich, wie Weihnachten gesehen wird, kaum jemand kann sich dem Fest der Feste entziehen. Zu präsent ist alles, was mit dem Fest der Liebe zu tun hat.

Eine liebe Tradition:

Die meisten Menschen feiern Weihnachten, weil es in der Familie so Tradition ist. Zu dieser Tradition gehört der Weihnachtsbaum ebenso wie die Krippe, die Geschenke und die Gans mit Rotkohl. Die Jugend geht mit der Tradition Weihnachten aber anders um, sie will neue Traditionen schaffen und das Fest der Liebe erneuern. Noch ist Weihnachten aber das Familienfest schlechthin mit all seinen Vor- und Nachteilen. Diejenigen, die gerne Weihnachten feiern, beginnen schon nach den Sommerferien mit den ersten Vorbereitungen und überlegen sich beispielsweise Weihnachtssprüche aller Art. Für die Weihnachtskarten an die Verwandten braucht es natürlich einen anderen Spruch als für die Karten, die die Kollegen oder die Geschäftsfreunde zum Fest bekommen. Hier wünscht man sich ein besinnliches Fest und bedankt sich zu diesem Anlass für die gute Zusammenarbeit im vergangenen Jahr.

Zu viel Kommerz:

Weihnachten, so sagen die Kritiker, ist zu einem kommerziellen Fest verkommen. Das ist nicht ganz von der Hand zu weisen. Schon im September sind in den Regalen der Supermärkte und Discounter Dominosteine, Marzipankartoffeln, Lebkuchen und Printen zu finden. Wenn der Herbst warm und sonnig ist wie in diesem Jahr, sitzen viele Menschen noch in der Sonne und genießen ein Eis, denken jedoch nicht an Weihnachten. Der Handel denkt allerdings schon in diese Richtung, denn nach dem Erntedankfest fallen alle Hemmungen. Der Sturm auf die Geschenke beginnt, ein Brauch, der aus den USA bis nach Europa geschwappt ist. Hier ist das „Thanksgiving“ der Startschuss für das Weihnachtsgeschäft und diesem Rummel kann sich keiner mehr entziehen. Die Fernsehwerbung bewegt sich langsam aber sicher in Richtung Weihnachten und es dauert nicht mehr lange, bis die ersten Weihnachtsmärkte Glühwein verkaufen.

Zurück zum Ursprung:

Vor wenigen Jahren gab es eine Studie, die herausfinden wollte, ob die Menschen überhaupt noch wissen, warum Weihnachten gefeiert wird. Erschreckend ist, dass nicht einmal die Hälfte der Befragten diese Frage beantworten konnten. Vor allem die Kinder verbinden mit Weihnachten die vielen Geschenke, aber kaum noch die Geburt von Jesus Christus. Mit den Heiligen Drei Königen können sie ebenfalls nichts anfangen, obwohl diese das Symbol für die Geschenke unter dem Weihnachtsbaum sind. Trotzdem wünschen sich viele ein altmodisches Familienfest und nehmen sich fest vor, ein traditionelles Weihnachten zu feiern.

Vielleicht ist es eine gute Idee, sich nicht vom allgegenwärtigen Kommerz lenken zu lassen. Es kann nicht schaden, einmal den Versuch zu unternehmen, Weihnachten nur als ein Fest mit der Familie zu sehen. Zusammensitzen, gut essen und trinken, Geschichten aus der guten alten Zeit erzählen, die Weihnachtsgeschichte lesen und einfach nur eine schöne Zeit haben.

 

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