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Weber Favoritin für die Gymnastik-Staatsmeisterschaft

©EPA
Am kommenden Wochenende (9./10. Oktober) werden im Montforthaus Feldkirch die 43. Staatsmeisterschaften in Rhythmischer Gymnastik ausgetragen.

Sie kennen eine eindeutige Favoritin: Caroline Weber ließ schon seit 2003 keine einzige der fünf jährlich zu vergebenden „Staats“-Einzelbewerbs-Goldmedaillen aus. Die 24jährige in Wien lebende Vorarlberger Sportlerin des Jahres vor ihrer Heimatveranstaltung: „Ich erwarte mir natürlich erneut alle Titel“.

Ausnahmeerscheinung Caroline Weber hält zurzeit schon/noch bei 39 Staatsmeisterschaftssiegen: „Bei mir geht es vor allem darum, zu verteidigen. Die Anderen müssen angreifen, es wird sicher ein interessanter Wettkampf. Hoffentlich kommen viele Zuseher“.

Die Gymnastik-Staatsmeisterschaft 2010 kehrt nach über 20 Jahren Pause an einen ihrer attraktivsten Schauplätze zurück: Im Montforthaus-Theatersaal fanden in den 1980er-Jahren Top-Meetings bis hinauf zum Europacup (der damals höchstwertigen Meeting-Serie) statt. Damals bestaunte die rotweißrote Szene die Weltklasse noch wie Wesen vom anderen Stern. Heute hat Österreich das zehntbeste Team der Welt und ist auf Augenhöhe mit der Spitze.

Knappe Entscheidung um Silber und Bronze erwartet

So eindeutig es laut Papierform bezüglich der Siegerin sein dürfte, so spannend sollte im 40köpfigen Meisterschaftsfeld das Duell um Silber und Bronze verlaufen: Selina Pöstinger (19, Linz) und Nicol Ruprecht (18, Wörgl) schnitten heuer im Weltcup, Grand Prix und bei der WM meistens vergleichbar gut ab. Beide geben sich vor Feldkirch bedeckt. Pöstinger „Ich hoffe, dass ich trotz meiner schmerzenden Achillessehnen gut durchkomme und das Beste aus mir herausholen kann“. Ruprecht: „Ich erwarte mir einfach einen fehlerfreien Wettkampf, damit ich zufrieden sein kann“.

Alle österreichischen Spitzengymnastinnen trainieren gemeinsam im Kaderstützpunkt Wien bei Luchia Egermann: „Ich hoffe natürlich für alle das Beste. Ganz vorne steht Caro, dann kommen Nici und Seli. Natascha und Sophia stehen noch in der dritten Reihe“. Natascha Wegscheider und Sophia Lindtner sind die aufstrebenden 16-jährigen Zukunftshoffnungen der Gymnastik-Szene. Medaillen wären für die beiden im ersten Elitejahr jedoch eine Überraschung. Bundesfachwartin Gabriela Welkow-Jusek: „Sie waren in der WM-Gruppe, trainieren ihre Einzelübungen erst seit drei Wochen wieder intensiv. Das ist natürlich ein Nachteil“.

Erstmals auch Staatsmeisterschaft im „Mann“schaftsbewerb

Am Samstag (9.10.) ab 17:30Uhr fällt die Staatsmeisterschafts-Entscheidung im Elite-Mehrkampf, am Sonntag (10.10.) ab 10 Uhr folgen die Finali mit den vier Handgeräten Seil, Reifen, Ball und Band. Am Samstag schon ab 11 Uhr stehen der Jugend- und ab 14 Uhr der Juniorinnen-Mehrkampf auf dem Programm.

Eine Goldmedaille wird Caro Weber in Feldkirch definitiv nicht gewinnen können: Die Bundes-Sportorganisation anerkannte kürzlich auch den „Mann“schaftsbewerb (zusammen gezählte Einzelnoten) als offiziellen Staatsmeisterschaftsbewerb. Gastgeber Vorarlberg verzichtet hier jedoch auf die Teilnahme, eine Entscheidung zwischen Steiermark, Vorjahrssieger Oberösterreich und Wien wird erwartet.

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