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Weber auf Wettkampf ihres Lebens aus

Bundespräsident Heinz Fischer verabschiedete in Wien die ÖOC-Mannschaft. Die Dornbirnerin Caro Weber ist beim Einmarsch der Nationen am 8. August dabei.

Nahezu alle der 72 vom Österreichischen Olympischen Komitee (ÖOC) zu den Spielen in Peking entsandten Sportler sind von Bundespräsident Heinz Fischer in der Wiener Hofburg vereidigt worden. Nur die aus wichtigen Gründen entschuldigten Athleten wurden vom Staatsoberhaupt nicht persönlich nach China entsandt. Für Österreichs Hoffnung Caroline Weber ereignen sich die Spiele erst am 20. und 21. August, wenn die meisten anderen Entscheidungen in Peking bereits gefallen sein werden. “Vier fehlerfreie Küren müssten eine Platzierung zwischen 15 und 20 bedeuten. Damit wäre ich zufrieden. Alles dahinter würde mich enttäuschen. Nur wenn es perfekt läuft, könnte ich vielleicht auch ein klein wenig mehr erreichen. Ich will beim Höhepunkt meiner Sportkarriere den Wettkampf meines Lebens turnen”, so Weber, die im NEUE-Gespräch schon verriet, dass ein Top-Ten-Platz der “absolute Traum” wäre. Bei der letzten WM 2007 schaffte Weber im Mehrkampffinale Platz 14, bei der EM 2008 Platz zwölf. Trainerin Lucia Egermann: “Das waren zwei optimal verlaufene Großereignisse hintereinander. Wir hoffen und vertrauen darauf, dass bei den Spielen aller guten Dinge drei sein werden.” Der Formaufbau Webers scheint zurzeit jedenfalls exakt zu passen. Obwohl die in Wien lebende 22-jährige Dornbir­nerin zuletzt auch physisch in der Vorbereitung noch mehrfach an ihre Grenzen ging, ist sie guten Mutes, “dass ich mich in Peking auf den Punkt fit, trotz sicher vorhandener Nervosität völlig konzentriert und im Vollbesitz aller meiner Kräfte präsentieren kann”.

Letzter Test in Irkutsk

Der Fahrplan zum “Tag X”: “Mittwoch fliege ich zum Weltcup nach Irkutsk, dem letzten Testbewerb. Dann geht es für einige Tage zum Training nach Hause, wo am 2. August auch eine offizielle Verabschiedung organisiert wird. Am 6. August reisen wir kurz nach Peking, weil ich mir die Eröffnung mit dem Einmarsch der Nationen keinesfalls entgehen lassen möchte. Tags darauf, am 9. August, geht es weiter nach Hongkong. Das ÖOC ermöglicht mir, dass ich mich dort neun Tage lang optimal akklimatisieren und vorbereiten kann, bevor für mich am 19. das olympische Podiumstraining beginnt.” Nach dem traditionellen Mannschaftsfoto im Hof vor der Botschafterstiege versammelten sich Weber und Co. im Zeremoniensaal den Sportarten nach alphabetisch in Hufeisenform. Ehe sie vom Bundespräsidenten per Handschlag begrüßt und gleichzeitig verabschiedet wurden, hatten auch noch ÖOC-Präsident Leo Wallner, Sport-Staatssekretär Reinhold Lopatka und Bundeskanzler Alfred Gusenbauer das Wort ergriffen. Fischer: “Ich habe mich auf diese Vereidigung sehr gefreut, denn es ist so etwas wie ein Startschuss”, erklärte der Bundespräsident gegenüber Sportlern, Trainern und Funktionären. “Jetzt beginnt ein Abschnitt in Ihrem Leben, den Sie nicht vergessen werden.”

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