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Wasserräder und Holzbesteck beim „Reiseziel Museum“

Bernd Amann führte viermal durch das Mühlenmuseum Stoffels Säge-Mühle.
Bernd Amann führte viermal durch das Mühlenmuseum Stoffels Säge-Mühle. ©TF
Hohenems. Unter den 45 Museen in Vorarlberg, Liechtenstein und im Kanton St. Gallen, die am 1. Juli im Rahmen des ersten Termins 2018 der Aktion „Reiseziel Museum“ ihre Tore öffneten, waren auch das Jüdische Museum und Stoffels Säge-Mühle.
Die erste Reise 2018 durch zwei Emser Museen

 

Im einzigartigen Mühlenmuseum an der Sägerstraße bot Museumsleiter Ing. Bernd Amann seinen Besuchern bei vier Führungen unter dem Motto „Kornmahlen und Holzsägen“ einen Einblick in 2.000 Jahre Mühlentechnik, wobei er sowohl die Freiluftanlage mit der in Beton gegossenen Säge und Mühle als auch die Funktionsweise der 35 Müllereimaschinen, die in der ehemaligen Sägewerkhalle ausgestellt sind, erläuterte.

 

Auf dem Programm in Stoffels Säge-Mühle standen auch Geschichten zur Mühle und deren geheimen und heimlichen Bewohnern und anschließend an die Führungen der Film „Vom Korn zum Brot“. Anschließend konnten die jungen Besucher des Mühlenmuseums Wasserräder oder Mühlenmäuse basteln und eine eigene Mühle als Bastelbogen in ihren hölzernen Reisekoffer packen, den sie als Reiseleiter beim ersten Besuch eines Museums im Rahmen von „Reiseziel Museum“ erhielten.

 

„Koscher oder nicht? Grenzen überall!“ hieß es im Jüdischen Museum, wo man sowohl beim Besuch der Dauerausstellung die Geschichte der jüdischen Gemeinde von Hohenems kennenlernen konnte als auch die Sonderausstellung „sag schibbolet!“, in der sich alles um sichtbare und unsichtbare Grenzen dreht. Die jüngeren Museumsbesucher sollten mittels einer Rätsel-Rallye, die sie durch die Dauer- und die Sonderausstellung führte, das Lösungswort „alles koscher“ finden.

Anschließend erfuhren mehr über jüdischen Speisegesetze und konnten ein Holzbesteck beschriften – die Gabel für fleischige und den Löffel für milchige Speisen, die im Judentum nicht zusammen gegessen werden dürfen. Darüber hinaus konnten die Kinder und Jugendlichen ihren Namen mit Hilfe von Schablonen in hebräischer Schrift schreiben. Das Jüdische Museum wie auch Stoffels Säge-Mühle bieten ihr Programm auch bei den zwei weiteren „Reiseziel Museum“-Terminen am 5. August und am 2. September an. (

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