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Was Trump sich leisten konnte, ohne zu stürzen

Donald Trump hat sich während seiner Kandidatur als republikanischer US-Präsidentschaftskandidat einiges erlaubt.
Donald Trump hat sich während seiner Kandidatur als republikanischer US-Präsidentschaftskandidat einiges erlaubt. ©APA/AFP/GETTY IMAGES
Sexistische Sprüche, Verbalattacken auf Politiker, Hetzreden gegen Muslime: Donald Trump hat sich in den vergangenen Monaten ein Stakkato an Ausfällen geleistet, wie kein anderer US-Präsidentschaftskandidat vor ihm.
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Die Skandale von Hillary Clinton

Es scheinen genau diese Extreme zu sein, mit denen Trump zwar führende Republikaner gegen sich aufbringt, aber seine Wählerschaft an sich bindet. Trumps Verhalten, da sind sich Experten einig, wäre niemandem außer Trump durchgegangen. Seine extremsten Entgleisungen:

Sexistische Aussagen

Trump fällt seit Jahren mit frauenverachtenden Sprüchen auf wie “dicke Schweine” oder “Schlampen”. Eine Miss Universe verunglimpfte er als “Miss Piggy”, die ordentlich Gewicht zugelegt habe. Nach kritischen Fragen der Fox-News-Moderatorin Megyn Kelly deutete Trump an, sie habe Menstruationsprobleme gehabt.

»Kate Adach on Twitter Who’s Alicia Machado, the Woman Trump Allegedly Called ‘Miss Piggy’? – NBC News https://t.co/qJCwKyS1JF«

Der Video-Skandal

In einem Video aus dem Jahr 2005 ist zu hören, wie Trump vulgär über Frauen herzieht. Nur wenige Monate nach seiner Hochzeit mit Ehefrau Melania brüstet er sich mit sexuellen Übergriffen.

»Trump Leaked Video 2005 Making Lewd Remarks About Women [FULL] In a 2005 conversation with Access Hollywood Donald Trump discusses his approach to some women.«

Verbal-Angriff auf Familie eines toten Soldaten

Trumps Hetze gegen andere Ethnien scheint kaum Grenzen zu kennen. Ende Juli legte er sich mit den pakistanstämmigen Eltern eines gefallenen muslimischen US-Soldaten an. Die Eltern hatten eine Rede auf dem demokratischen Parteitag gehalten und dort auch Trumps Aussagen gegen Muslime kritisiert. Trumps Reaktion fiel brisant aus: Unter anderem sagte er über die Mutter des Soldaten “Sie hatte nichts zu sagen. Vielleicht war es ihr nicht erlaubt, etwas zu sagen.”

»Donald J. Trump on Twitter I was viciously attacked by Mr. Khan at the Democratic Convention. Am I not allowed to respond? Hillary voted for the Iraq war, not me!«

Unklarheiten um Steuererklärung

Seit Monaten weigert sich Trump, seine Steuererklärung zu veröffentlichen, obwohl das bei Präsidentschaftskandidaten überparteilicher Usus ist. Auch Hillary Clinton legte ihre Daten offen. Die “New York Times” berichtete, dass der Geschäftsmann Trump 1995 einen Verlust von 916 Millionen US-Dollar (824 Mio Euro) ausgewiesen habe. Steuerexperten kamen daraufhin zu dem Schluss, dass Trump auf diese Weise über zwei Jahrzehnte keine Steuern abführen musste.

Drohungen mit Waffengewalt

Mit einer zweideutigen Aussage, die sich als Aufruf zur Gewalt gegen seine Rivalin Hillary Clinton verstehen lässt, löste Trump einen Sturm der Entrüstung aus. Bei einem Wahlkampfauftritt deutete er an, dass nur Waffenfreunde Clinton aufhalten könnten.

»Bradd Jaffy on Twitter Video-Trump: “If she gets to pick her judges -nothing you can do…Although the 2nd Amendment people maybe there is«

Was Trump sich sonst noch leistete

Trump verwechselte bei einer Wahlkampfrede 9/11, den Terroranschlang auf die Türme des World Trade Centers in New York am 11. September 2001, mit 7-Eleven, einer Supermarktkette.

»Donald Trump Mixes Up 7/11 With 9/11 – Dumbest Trump Mistake Donald Trump Mixes 7/11 With 9/11 Dumbest Trump Mistake Confusing 711 With 911 Donald J. Trump, who has touted his advocacy for New York City after the 9/11 attacks, accidentally referred to the day as 7/11 — or 7-Eleven, the ubiquitous convenience store.«

Bei einer anderen Wahlkampfveranstaltung sorgte der Republikaner mit Anspielungen auf die Größe seines Penis für Aufsehen.

Des Weiteren behauptet er seit längerem, das Noch-Präsident Obama nicht in den USA zur Welt gekommen sei, sondern in Kenia. Auch Obamas Glauben zweifelt er an. An anderer Stelle behauptete Trump, Obama habe zusammen mit Hillary Clinton den IS gegründet.

»Trump: Obama, Clinton co-founded ISIS Addressing a raucous crowd of Floridians Wednesday night, Republican presidential nominee Donald Trump said President Obama was the founder of the Islamic State group, also known as ISIL or ISIS, and Hillary Clinton was its co-founder. “ISIS is honoring President Obama. He’s the founder of ISIS. He’s the founder of ISIS.«

Auch seine Forderung, eine Mauer an der Grenze zu Mexiko zu errichten, sorgte für Aufsehen. Zumal Trump aussagte, dass die Mexikaner die Mauer bezahlen sollten. Trump traf sich auch mit Mexikos Präsident Enrique Peña Nieto und sprach mit ihm über die Mauer, nach eigenen Angaben jedoch nicht drüber, wer die Errichtung bezahlen soll. Peña Nieto bestreitet dies. Auf Twitter schrieb der Staatspräsident, dass er Trump gesagt habe, dass Mexiko niemals für die Mauer aufkommen würde.

»Enrique Peña Nieto on Twitter Repito lo que le dije personalmente, Sr. Trump: México jamás pagaría por un muro. https://t.co/IJNVe0XepY«

Bereits zuvor hatte Trump das mexikanische Volk pauschal verunglimpft: “Sie bringen Drogen, sie bringen Kriminalität, sie sind Vergewaltiger.”

(dpa/Red.)

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