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Was rund um die Arena geplant ist

Martin Hagen (OJAD) begrüßt die Gäste. Moderation: Martina Eisendle.
Martin Hagen (OJAD) begrüßt die Gäste. Moderation: Martina Eisendle. ©Edith Rhomberg
 Zur großen Veränderungsphase in der OJAD, und zu Fragen der Jugendlichen nahmen Dornbirns Spitzenpolitiker Stellung.
In der Arena

 

Dornbirn. Die OJAD ist halt die OJAD. So lautet das Happy End des neu erstellten Imagefilms, der an diesem ganz besonderen Dienstagvormittag in der Arena gezeigt wurde. Dieser Programmpunkt verdeutlichte die vielen Bereiche, in denen das multiprofessionelle OJAD-Team für mehr Chancengerechtigkeit für und mit jungen Menschen arbeitet. Außerdem legt der Beitrag nahe, dass sich die Investitionen in die Offene Jugendarbeit rentieren. Und zu investieren wird es viel geben. Darin sind sich Dornbirns Bürgermeisterkandidaten Andrea Kaufmann (ÖVP), Markus Fäßler (SPÖ), Christoph Waibel (FPÖ), Juliane Alton (Grüne) und Claudio Errico (Neos) einig. Die Politiker waren der Einladung der Offenen Jugendarbeit in die Arena gefolgt, um sich den Fragen der Jugendlichen, von denen viele persönlich anwesend waren, zu stellen. Gekommen sind Schüler des Bundesgymnasiums Dornbirn, die im Modul Sozialkompetenz Freiwilligenarbeit machen, sich um Klimaschutz kümmern und ihre Anregungen zu den Öffis mitbrachten (Stadtbus Nachts am Wochenende). Schüler des Poly kamen mit Fragen zur Verlegung ihrer Schule, Jugendliche der OJAD fragten nach längeren Öffnungszeiten des Mädchentreffs und natürlich wollten alle wissen, was aus der Arena wird.

Worum es den Jugendlichen geht

Die Arena, die über die Jahre zum Wohnzimmer vieler Jugendlicher geworden ist und zum Ort, wo sie sich entfalten können, ist baufällig. Die Polytechnische Schule hat keine Turnhalle, und deren Standort wird als zusätzliche Fläche für die Mittelschulen Lustenauerstraße und Baumgarten benötigt. Die Zukunft des Jugendzentrums Vismut mit den OJAD Bildungseinrichtungen und Jobangeboten sowie dem Kulturcafé Schlachthaus ist am jetzigen Standort nicht langfristig gesichert. Den jungen Menschen geht es außerdem um Wohnraum, den sie sich leisten können und um die Themen Mobilität oder Arbeitsmarkt. Konkret interessieren sie sich für Sportangebote und Aufenthaltsmöglichkeiten im Freien, sowie Veranstaltungsräume. Die Liste betreffe Großteils alle Dornbirner und komme auf lange Sicht der Gesellschaft zugute, sagen die Jugendlichen. Im Vorfeld der Kommunalwahlen waren sie auf die Antworten der Politiker gespannt.

Arena Höchsterstraße: Die fünf Spitzenkandidaten informierten darüber, dass die Arena abgebrochen wird (noch dieses, spätestens nächstes Jahr/Christoph Waibel). Ein Architekturwettbewerb wird heuer vorbereitet, danach geht es in die Planung (Andrea Kaufmann), alle Bedürfnisse müssen Platz finden in der neuen Situation, das Schoren Areal bietet viele Möglichkeiten (Juliane Alton). Wir müssen eine Übergangslösung finden für die Arena. Ihr müsst euch treffen können und die Arbeit muss weiter gehen (Markus Fäßler). Es gibt bereits Konzepte, wir hoffen, dass wir mit der Arena bald starten können (Claudio Errico). Das Poly mit Turnhalle auf dem Areal ist ebenfalls fix, das bestätigen alle fünf.

Stadtbus/Nachtbus: Wir brauchen alle Fortbewegungsarten – Zug, Bus, Fahrrad E-Scooter, zu Fuß gehen (Juliane Alton). Nightliner-Stadtbus, flächendeckende Ausweitung und Fahrplanverdichtung schlägt Markus Fäßler vor. Genau prüfen wo es Sinn macht, den Stadtbus auszubauen, möchte Andrea Kaufmann. Wenn der Bedarf nachweisbar ist, wird das im Jugendausschuss behandelt, verspricht Christoph Waibel. Stadtbusse für Jugendliche gratis machen ist eine Idee von Claudio Errico.

Dass sich das Interesse der Jugendlichen während der großen Veränderungsphase noch mehr in aktiver Beteiligung zeigt, wünscht Juliane Alton. Die Tradition der Jugendbeteiligung sieht Andrea Kaufmann gegeben, indem sie stark in die Planung einbezogen werden. Weitere Themenblöcke wurden dank der professionellen Moderation von Martina Eisendle in den eineinhalb Stunden kompakt erörtert. Die Jugendlichen bekamen umfassende Stellungnahmen der Politiker. Die Bedeutung von Wahlen und die Pflicht, wählen zu gehen, haben unter anderen Julia Schreiber (19) und Pascal Steinbrugger (18) erkannt. „Nur so kannst du mitbestimmen und etwas bewegen“, sagen beide Jugendlichen.

 

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