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Warum das Fahrradgeschäft von Loitz in Lauterach leer steht

Das Geschäft von Zweirad Loitz steht jetzt leer.
Das Geschäft von Zweirad Loitz steht jetzt leer. ©VOL.AT/Mayer, Canva Pro
Mirjam Mayer (VOL.AT) mirjam.mayer@russmedia.com
Das Fahrradgeschäft von Loitz in Lauterach steht seit kurzem leer. Was dahinter steckt und wie es mit dem Geschäftslokal weitergeht, verrät Chef Bernd Loitz.

Darum geht's:

  • Das Fahrradgeschäft von Loitz in Lauterach steht seit Kurzem leer.
  • Chef Bernd Loitz erklärt, was hinter der Räumung steckt.
  • Er verrät auch, was mit dem Fahrradsortiment passiert.

Bislang war das Zweiradexpress Loitz auf der linken und das zugehörige Motorradgeschäft auf der rechten Straßenseite zu finden. Wie auch ein Lokalaugenschein von VOL.AT zeigt, steht das Fahrradgeschäft nun leer.

Das Fahrradgeschäft von Loitz steht leer.

Fahrräder sind umgezogen

Wie ein Schild und ein Hinweis im Schaufenster verraten, hat Loitz nicht etwa die Fahrradschiene aufgegeben, sondern ist nur umgezogen. "Wir sind jetzt Vis-aVis für dich da", heißt es dort. Fahrräder und E-Bikes gibt es ab sofort also im Geschäft auf der anderen Straßenseite zu kaufen, wo auch Motorräder und Co. erhältlich sind.

"Wir sind umgezogen", verrät Loitz im Schaufenster. ©VOL.AT/Mayer
©VOL.AT/Mayer
Nur ein einsamer Fahrradanhänger steht noch im Geschäft. ©VOL.AT/Mayer

Alles unter einem Dach: Kundenwunsch wird erfüllt

Was hinter dem Umzug steckt verrät Chef Bernd Loitz gegenüber VOL.AT: "Wir sind eigentlich zurück an dem Standort, wo wir herkommen", erklärt er. "Früher war auch alles unter einem Dach." Auch die Kunden hätten das angesprochen: "Es ist immer wieder tatsächlich jetzt auch von den Kunden gekommen, dass sie es einfach feiner finden würden, wenn alles unter einem Dach wäre. Die Bundesstraße dazwischen ist nur eine Straße, aber ja – es ist für Kunden einfach bequemer, wenn sie das komplette Zweirad-Erlebnis, alles unter einem Dach finden können." Darum habe es sich angeboten, das Geschäft zu räumen und umzuziehen.

Bernd Loitz verrät, was hinter dem Umzug steckt. ©Archivbild: VOL.AT/Mayer
Die Fahrräder sind auf die andere Straßenseite umgezogen. ©VOL.AT/Mayer

Neue Heimat, alte Vorteile:

Der Umzug erfolgte erst kürzlich. "Seit erstem November sind wir am alten neuen Standort auf der anderen Straßenseite zu finden", so Loitz. "In der Saison war es nicht möglich, somit war es für uns der perfekte Zeitpunkt." Das Angebot wird etwas kompakter und kleiner. Am Sortiment habe sich aber rein gar nichts geändert. Der Umzug habe auch Vorteile: "In der großen Halle ist der ein oder andere sich mitunter auch einmal etwas verloren vorgekommen", gibt der Zweirad-Chef zu verstehen. Für die Kunden bleibt bis auf den Standort alles wie gewohnt – auch was die Werkstatt angeht. „"Wir sind schon gewohnt an den Standort und die Kunden nehmens bis dato auch gut an", meint er. Die seit 80 Jahren bestehende Fahrradwerkstätte ist über die Bundesstraße und den seitlichen Eingang zugänglich. Durch den Umzug wird auch der Weg zum Lager kürzer: "Wir haben zwar nicht mehr die Möglichkeit, alle Größen der verschiedenen Modelle im Schauraum zu zeigen, aber wir haben das Lager, auf das wir zurückgreifen, näher da."

"Vis-a-Vis" gibts jetzt auch Fahrräder. ©VOL.AT/Mayer
Motorräder im Schaufenster von Zweirad Loitz. ©VOL.AT/Mayer
Auch die Fahrräder finden sich wieder am neuen alten Standort. ©VOL.AT/Mayer

Spannung um den Nachmieter

"Leer wird das Geschäftslokal sicher nicht bleiben", meint Loitz. Einen Interessenten und möglichen Nachmieter gibt es bereits, wie er im Gespräch mit VOL.AT andeutet. Was genau künftig in das ehemalige Fahrradgeschäft einziehen wird, will er noch nicht verraten. "Da wird es sicher früh genug die Information geben", so der Zweirad-Chef. "Für uns ist einfach wichtig, dass die Kunden den gewohnten Service weiterhin genießen können."

(VOL.AT)

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