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Warten auf das "Abfahrtsignal"

Lauterachs Bürgermeister wartet weiterhin ungeduldig auf die Unterschrift unter den Vertrag zur Bahnhofs-Modernisierung.
Lauterachs Bürgermeister wartet weiterhin ungeduldig auf die Unterschrift unter den Vertrag zur Bahnhofs-Modernisierung. ©Peter Strauß

Lauterach, Hard. Als Hochgeschwindigkeitszug kann man den “Fortschritt” rund um die Modernisierung des Lauteracher Bahnhofs nicht gerade bezeichnen, denn bald jährt sich die Ankündigung der ÖBB, dass jetzt alle Zusagen vorliegen und mit dem mehr als zwölf Millionen Euro teuren Modernisierungsprojekt begonnen werden könne. Zur Erinnerung: das war im Februar 2010 und letzter Stand der Dinge war, dass die Verträge zum Neubau des Lauteracher Bahnhofs “Mitte Jänner 2011” unterzeichnet werden sollen. Obwohl der Termin inzwischen überschritten ist, keimt in Lauterach Optimismus auf, denn die neuesten Signale aus Wien lauten dahingehend, dass “alle Verträge in einem Aufwasch” unterzeichnet werden sollen.

Auch die Schweiz

Alle Verträge heißt, so Lauterachs Bürgermeister Elmar Rhomberg, dass darin auch die Modernisierung der Bahnlinie Lustenau-Bregenz/Lauterach, der Umbau des Harder Bahnhofs und der Neubau einer Haltestelle Lauterach-West enthalten sein sollen. “Nachdem auch die Schweiz in das Projekt eingebunden ist, haben wir Verständnis für diese neuerlichen Verzögerungen, hoffen aber, dass jetzt wirklich alle formalen Hürden aus dem Weg geräumt sind und die Arbeiten endlich beginnen können”, sagt Rhomberg im Gespräch mit den VN.

Verkehrsknotenpunkt

Dass Lauterach immer wieder urgiert und auf eine schnellere Gangart drängt, hat einen guten Grund: “Lauterach”, so Rhomberg, “ist in der glücklichen Lage, dass der Bahnhof die Funktion einer echten Verkehrsdrehscheibe übernehmen kann, weil er sehr zentral gelegen ist. Nicht wie in Lustenau oder Wolfurt an der Peripherie, sondern so, dass er für viele Lauteracher bequem zu Fuß erreichbar ist, dass Park & Ride ein großes Thema ist und auch das Radwegenetz auf den Um- oder Einstieg ausgerichtet werden kann.” Das Neubaukonzept zielt deshalb darauf ab, diese Attraktivität noch zu steigern. Mit den veranschlagten 12,5 Millionen Euro wird auch eine enge Verknüpfung mit dem Landbus vorgenommen.

Lustenau-Dornbirn

Mittelfristig geht es auch um die Installierung einer attraktiven Verbindung von Lustenau/St. Margrethen via Lauterach nach Dornbirn. “Ist diese Verbindung erst einmal geschaffen, ist sie in diesem Ballungsraum konkurrenzlos schnell, zumal das Konzept auch vorsieht, Höchst – in Lustenau – sowie Hard und Fußach anzubinden”, listet Rhomberg auf. Der Norden von Lustenau, das Rheindelta und Hard – per Bahn könnten täglich Tausende Pendler und Fahrschüler staufrei in diesem Dreieck Lustenau-Bregenz/Lauterach-Dornbirn schneller als auf der Straße an ihr Ziel gelangen. “Deshalb sind wir so darauf erpicht, dass diese Möglichkeit endlich geschaffen wird”, so Rhomberg.

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