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Warnung bei Indexanpassungen auf Handyrechnungen

Der VKI rät zur Vorsicht bei der Indexanpassung bei der Handyrechnung.
Der VKI rät zur Vorsicht bei der Indexanpassung bei der Handyrechnung. ©CanvaPro (Sujet)
Der VKI empfiehlt Konsumenten, vorsichtig zu sein, wenn es um Anpassungen des Index auf ihren Handyrechnungen geht.

Hintergrund ist ein Fall bei "Drei", wo bei einem Konsumenten die Indexanpassung nicht vom vereinbarten Angebotspreis aus, sondern von einem doppelt so hohen Wert ausgehend berechnet wurde, schreibt der VKI.

VKI: Vorsicht bei Indexanpassungen auf Handyrechnungen

Der Konsument hatte einen Handyvertrag mit einem Aktionspreis von 25 Euro pro Monat abgeschlossen. Bei einer Indexanpassung wurde die Preiserhöhung jedoch nicht ausgehend von diesem Preis, sondern anhand des Vergleichspreises von 50 Euro pro Monat aus berechnet. Das führte dazu, dass sich der Preis doppelt so stark erhöhte wie es aufgrund der Indexanpassung möglich gewesen wäre. Eine Beschwerde des Verbrauchers bei "Drei" habe zu keiner Lösung geführt, schreibt der VKI.

VKI hält Vorgangsweise für unzulässig: Mahnklage

Der Verein hielt die Vorgangsweise jedoch für unzulässig und brachte eine Mahnklage ein. Nach dieser erhielt der Konsument den überhöhten Betrag zurück.

"Wir gehen von keinem Einzelfall aus. Gerade Konsument:innen, die vor Weihnachten 2022 ein Sonderangebot beim Abschluss ihres Handyvertrags in Anspruch genommen haben, könnten von dieser Berechnungsmethode betroffen sein", sagte VKI-Jurist Maximilian Kemetmüller. Der VKI rät allen Konsumenten und Konsumentinnen, regelmäßig ihre Handyrechnung zu kontrollieren und bei Fehlern ihren Telekom-Anbieter zu kontaktieren und eine Berichtigung zu fordern.

(APA/Red)

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