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Wandertipp Wiesbadener Hütte über Radsattel

Die Wiesbadener Hütte mit dem Vermunt Gletscher im Hintergrund - über den Rundwanderweg geht es wieder zurück zur Bielerhöhe.
Die Wiesbadener Hütte mit dem Vermunt Gletscher im Hintergrund - über den Rundwanderweg geht es wieder zurück zur Bielerhöhe. ©Helmut Köck
Impressionen von der Rundwanderung

Zu einer der wohl schönsten Rundwanderungen im Silvrettagebiet gehört die Tour über den Radsattel zur Wiesbadener Hütte.

Gaschurn. Gerade im Hochsommer ist diese Wanderung besonders gefragt, liegt doch das Ziel der Tour auf 2.443m Seehöhe. Die Anfahrt erfolgt über Bludenz Richtung Montafon bis zur Mautstelle der Silvretta Hochalpenstrasse (kostenpflichtig). Nach zahlreichen Kurven erreicht man den Silvretta-Stausee bei der Bieler Höhe, wo es genug Parkmöglichkeiten gibt. Gleich bei der Staumauer wird links abgebogen und dann geht es durch das Bieltal in Richtung Radsattel zur Wiesbadener Hütte. Die Hinweistafel am Beginn gibt eine Gehzeit von 3 ¼ Stunden an und es sind ca. 600 Höhenmeter zu bewältigen.

Am Rande des Sees zweigt der steinige Weg über Grashügel dem herrlich sprudelnden Bach entlang. Weiter taleinwärts folgt ein etwas steiler Anstieg hinauf zur Radschulter, vorbei am idyllisch gelegenen Radsee im oberen Bieltal. Teilweise geht es nun über Steinplatten bis zum Radsattel. Von hier gibt es einen herrlichen Blick auf die Gletscher und das Ochsental.

toller Rundblick

Nun geht es schon bald abwärts und man sieht von weitem die Wiesbadener Hütte. Das Alpenvereinshaus hat 200 Schlafplätze, vom Massenlager bis zum Doppelzimmer und verfügt über mehrere Gasträume, wo an die 200 Personen Platz finden. Bei den sommerlichen Temperaturen ist natürlich der Gastgarten sehr gefragt. Man sitzt direkt am Fuße des Piz Buin und bestaunt den Gletscher und die herrliche Bergwelt der Silvretta und die Mühen der Wanderung werden hier vielfach aufgewogen. Die angebotenen Speisen sind gut und auch preiswert.

Die am Ende des Ochsentales liegende Wiesbadener Hütte ist der Tourenstützpunkt für Könner und Genießer, natürlich in erster Linie um Vorarlbergs größten Berg, den Piz Buin schon im Morgengrauen zu bezwingen. Die überragende Sicht zu den Gipfeln der Ötztaler Alpen über Ortler und Bernina bis zu den Kalkfelsen des Rätikons ist atemberaubend. Ernest Hemingway war wohl der berühmteste Besucher, der von den majestätischen Dreitausendern magisch angezogen wurde.

Rückweg

Der Rückweg führt dann durch das Ochsental wieder zurück zum Silvretta-Stausee und zur Bieler Höhe. Auf dem Güterweg sind zirka 1,5 Stunden einzuplanen. Auf dem etwas anspruchsvolleren Sommerweg, welcher etwas oberhalb der Straße am Hang verläuft, benötigt man etwas länger.

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