Wanderbaumallee gegen Wiener Hitze

Graue Straßen sollen grüner werden
Graue Straßen sollen grüner werden ©APA (PID)
Die ersten sommerlich-heißen Tage kündigen die warme Jahreszeit an - die vor allem in der Stadt sehr belastend sein kann.

Um – zumindest optisch – etwas Abkühlung zu schaffen, gibt es nun in Wien eine Wanderbaumallee, die besonders graue Straßen etwas grüner machen sollen. Dabei handelt es sich um zehn Bäume, die alle vier Wochen den Standort wechseln.

Wanderbaumallee nach Münchner Vorbild

Das Projekt wurde von der grünen Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou ins Leben gerufen. Dafür nahm sie sich die deutsche Stadt München zum Vorbild, wo es eine solche Wanderbaumallee bereits gibt. “Wenn bereits im April Temperaturen um die 30 Grad herrschen, dann können wir uns jetzt schon auf einen weiteren dramatischen Hitzesommer einstellen.

Die Wanderbaumalle soll Bewusstsein für die zentrale Rolle von Bäumen im Kampf gegen städtische Überhitzung schaffen und mehr Lebensqualität vor der eigenen Haustüre erzeugen”, erklärte sie am Donnerstag den Sinn des Projekts – zeitlich passend zum heutigen Tag des Baumes.

Mobile Bäume ziehen durch Wiener Straßen

Die mobilen Bäume – es handelt sich um junge Feldahorne und Mährische Ebereschen – stehen derzeit im Bereich der Antonigasse 20 in Währing. Ende Mai ziehen sie weiter in die Zieglergasse im Bezirk Neubau, ab Ende Juni steht dann die Barnabitengasse in Mariahilf auf dem Programm.

Ab Ende Juli begrünen die Bäume einen Teil der Laudongasse, ab Ende August die Phorusgasse im Bereich der Wiedner Hauptstraße. Zum Abschluss geht es ab Ende September zum Kreuzungsbereich Blumenauergasse/Große Mohrengasse.

Der Transport der Bäume von einem Standort zum anderen erfolgt übrigens umweltfreundlich. Ein Teil wird nämlich mit dem Lastenfahrrad gesiedelt, der Rest mit einem Klein-Lkw.

(APA)

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