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Walujew verteidigte Titel

Der WBA-Champion aus Russland bezwang am Samstagabend in Basel den US-Amerikaner Jameel McCline durch technisches K.o. in der dritten Runde. 

Nikolaj Walujew bleibt Weltmeister im Schwergewichts-Boxen. Der WBA-Champion aus Russland bezwang am Samstagabend in Basel den US-Amerikaner Jameel McCline durch technisches K.o. in der dritten Runde – McCline erlitt eine schwere Knieverletzung und musste aufgeben. Der 2,13 m große Walujew ist damit in 47 Profi-Kämpfen unbezwungen, gab aber zu: „So einen Ausgang hatte ich mir nicht gewünscht.“

Vor 9.000 Zuschauern in der ausverkauften St. Jakobshalle konnte der 15 Zentimeter größere und 25 Kilo schwerere, 33-jährige Russenriese seine überlegene Physis in den ersten beiden Runden nicht wie gewünscht ausspielen. Der Kampf fand aber sein vorzeitiges Ende, als sich der Herausforderer in der letzten Aktion der zweiten Runde am Knie verletzte. Bei McCline sprang die Kniescheibe heraus, so dass er den Kampf nicht mehr fortsetzen konnte. „Das ist wahrscheinlich das Ende meiner Karriere“, meinte der 36-jährige US-Amerikaner, der sich einen Patellasehnenriss zuzog.

Als McCline ins Krankenhaus gebracht wurde, setzte Box-Promoter Don King zur Märchenstunde an. Es sei ein vernichtender Schlag von Walujew gewesen, der seinem Gegner den Körper verdreht und ihm das Knie auseinander gerissen habe. „Das war eine russische Explosion“, ein Schlag „wie eine Atomrakete“, eben „ein Kniescheiben-Zertrümmerungsschlag“, kreischte der US-Promoter in einem nicht zu stoppenden Redefluss. Um den sich in Rage redenden King nicht im Regen stehen zu lassen, stimmte Walujew ein: „Es war Schlagwirkung. Ich habe McCline im Gesicht getroffen“, behauptete der 146-Kilo-Koloss auf Nachfrage, fühlte sich bei der Antwort aber sichtlich unwohl.

Der 33-jährige Walujew muss im nächsten WM-Duell am 15. April gegen den Usbeken Ruslan Tschagajew antreten. Sollte er erneut siegreich sein, ist ein Titelvereinigungskampf mit IBF-Weltmeister Wladimir Klitschko aus der Ukraine geplant.

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