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Walserherbst 2021: Schräge Vielfalt

Festivalleitung Dietmar Nigsch Eugen Fulterer
Festivalleitung Dietmar Nigsch Eugen Fulterer ©Magdalena Türtscher
Der Walserherbst 2021 macht die alpine Landschaft des Biosphärenpark Großes Walsertal zum Schau- und Hörplatz für zeitgenössische Kunst und Kultur.
Walserherbst 2021

Von 20. August bis 12. September 2021 inszeniert das „steilste Festival in den Bergen“ an ungewöhnlichen Orten des Tals Begegnungen mit Musik, Literatur, Tanz, Performance, Kino, Kulinarik, Volkskultur sowie Ausstellungen.

Wie eine unsichtbare Seilbahn verbindet der biennal stattfindende Walserherbst nun schon zum neunten Mal die steilen Hänge des Großen Walsertals. Das Festival versorgt Einheimische und Gäste bis in die letzten Winkel mit einem dreiwöchigen Kulturprogramm. In auffrisierten Kaffeehäusern, wildromantischen Flussläufen und auf bewirtschafteten Alpen hinterlassen internationale und regionale KünstlerInnen weithin sichtbare Zeichen, die über den Moment hinaus wirken.

Die Festivalleiter Dietmar Nigsch und Eugen Fulterer gestalten wie gewohnt ein fulminantes Eröffnungswochenende: Neben einer Reihe an Vernissagen, darunter die Fotoausstellungen „Walser Bildgeschichten“ und „Schlussverkauf“ von Nikolaus Walter sowie die Installation „Konferenz der Möwen“ von May-Britt Nyberg-Chromy, lädt der Walserherbst zu Konzert und Frühstücksmatinee mit dem Bläserensemble Federspiel.

Auch die erste von drei „Klingenden Kirchen“ mit den ReferentInnen der parallel zum Festival stattfindenden Radix Musikwerkstatt findet am Eröffnungswochenende statt. Weitere Konzerte in den Bergkirchen des Tals geben das Trio Ritter | Lechner | Coleman (Karl Ritter, Otto Lechner, Melissa Coleman) sowie die griechisch-schweizerische Formation Wotsala (Andreas Paragioudakis, Marcello Wick).

TEMPO UND TEMPORÄR Zu einem zentralen Thema des Walserherbst 2021 wird die Mobilität im Tal. Unter dem Titel „Verkehr(t)“ fragt das Festival ExpertInnen und die Bevölkerung, welche Schwerpunkte eine nachhaltige Verkehrspolitik im Walsertal setzen muss. Ergebnisse einer talweiten Umfrage werden bei der Mobilitätswerkstatt „Vom Heute ins Morgen“ präsentiert und diskutiert. Im Mobilitätslabor „Von A mit B nach C“ denkt eine ExperInnenrunde laut über Möglichkeiten der Transformation sowie visionäre Mobilitätsmodelle nach.

Zudem versucht der Walserherbst die alte Tradition des „Auto-Stoppens“ mit Hilfe von Mitfahrbänken wieder aufleben zu lassen und etabliert testweise eine Nightline, die den autofreien Besuch der Veranstaltungen mit einer 2 zusätzlichen nächtlichen Verkehrsanbindung ermöglicht. Ein lustvoller Radl-Salon der Truppe Mowetz & Co umrahmt den Diskurs „Verkehr(t)“ mit rund 25 kuriosen Geschicklichkeitsrädern.

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