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Wallner und Rüdisser mit Steuerreform zufrieden

Die Neuverhandlung brachten einige Besserungen.
Die Neuverhandlung brachten einige Besserungen. ©APA
Landeshauptmann Wallner und Landesstatthalter Rüdisser sind mit den Nachverhandlungen zur Steuerreform zufrieden: "Gerade für Familien und Tourismus konnten wichtige Nachbesserungen erreicht werden." 

Mit den Änderungen bei der Abschreibungsdauer und der Mehrwertsteuer konnte eine zentrale Forderung der Tourismuswirtschaft erfüllt werden. Außerdem werden Ehepartner im Erbfall von der Grunderwerbssteuer befreit.

Immobilienpreisspiegel

Für Wallner und Rüdisser bedeutet die Steuerreform eine “massive Entlastung für die breite Bevölkerungsgruppe”. So könne man jetzt auch einige Härtefälle entschärfen. Als Bemessungsgrundlage für die Grunderwerbssteuer wird künftig ein Immobilienpreisspiegel herangezogen. Vom jeweiligen wert werden dann 30 Prozent abgezogen. Außerdem wird es einen Freibetrag von 900.000 Euro geben, die weiteren Steuersätze sind gestaffelt: 0,5 Prozent bin 250.000 Euro, zwei Prozent bis 400.000 Euro und 3,5 Prozent über 400.000 Euro. Es kann auch eine Deckelung mit 0,5 Prozent des ermittelten Wertes herangezogen werden. “Die Betriebsübergabe in der Familie bleibt damit leistbar”, so Rüdisser.

“Deutlich unter Verkehrswert”

Bei den Nachverhandlungen konnte auch eine Verbesserung für Familien erzielt werden. Von der Bemessungsgrundlage werden 30 Prozent abgezogen und dann gibt es je nach Wert eine Staffelung. Wenn den Eltern ein Wohnrecht eingeräumt wird, wird das zudem in Abzug gebracht. “Das senkt den Wert deutlich unter den Verkehrswert”, so Landeshauptmann Markus Wallner. Im Erbfall wird der Ehepartner komplett von der Grunderwerbssteuer befreit.

Logis und Verpflegung seperat ausweisen

Auch im Bereich Tourismus gab es Änderungen. So soll die ursprünglich angedachte 40-jährige Abschreibungsdauer nur für die Gebäudehülle gelten. Für andere Güter und Gegenstände ist je nach Nutzungsdauer eine Abschreibungsdauer von sieben bis zwanzig Jahren vorgesehen. Außerdem soll es künftig möglich sein Logis und Verpflegung seperat auszuweisen. Für Übernachtungen gilt ein Mehrwertsteuersatz von 13 Prozent, bei Verpflegung sind es zehn Prozent. “Damit ist die Wettbewerbsfähigkeit für Klein- und Mittelbetriebe in Hinblick auf die internationale Konkurrenz gewährleistet”, sagt Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser. (red/lc)

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