Wallner: Eigenständige Lehrgänge auch in Zukunft wichtig

Lochau - Aufgrund der Abschaffung der Rechtsform für die Lehrgänge universitären Charakters ist die Neuausrichtung dieser Lehrgänge das strategische Ziel der nächsten zwei Jahre im Zentrum für Wissenschaft und Weiterbildung Schloss Hofen, erklärt Landesstatthalter Markus Wallner.

Dabei soll eine verstärkte Zusammenarbeit mit Universitäten ausgelotet werden und eine größtmögliche Eigenständigkeit bei Programmgestaltung und Referentenauswahl behalten werden.

Der heute, Mittwoch, im Kontrollausschuss des Vorarlberger Landtages diskutierte Prüfbericht des Landes-Rechnungshofes belege, dass Schloss Hofen sehr gute Arbeit leistet, freut sich Wallner: “Die im Frühjahr 2008 vorgenommene strategische Ausrichtung der Weiterbildung von Schloss Hofen wird vom Landes-Rechnungshof grundsätzlich positiv bewertet, Verbesserungspotentiale werden geprüft, sofern nicht ohnehin schon an entsprechenden Problemlösungen gearbeitet wird.”

Die Feststellung des Landes-Rechnungshofes, dass die Strategie hinsichtlich der Beibehaltung des Seminarangebotes für den Bereich Soziale Arbeit/Beratung nicht konsequent umgesetzt wurde, trifft zu. Die Beibehaltung des Seminarangebots am Standort Schloss Hofen ist vor dem Hintergrund erfolgt, dass im Zuge der Übernahme der Weiterbildungsabteilung der Sozialakademie im Jahr 2004 praktisch das gesamte Weiterbildungsangebot in diesem Bereich in Schloss Hofen gebündelt wurde und zu einer hohen Akzeptanz beim Arbeitgeberverband geführt hat. Eine Auslagerung auf mehrere bestehende oder neue Träger wäre mit dem Verlust von Know-how, erhöhtem Koordinationsaufwand und möglicherweise auch mit der Gefahr von Doppelgleisigkeiten verbunden gewesen. Deshalb wurde ein Verbleib des Seminarangebotes in Schloss Hofen unter den gegebenen Umständen für zweckmäßig erachtet.

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