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Waldviertel

Reisegruppe der Nenzinger Senioren
Reisegruppe der Nenzinger Senioren ©Josef Bertsch

            Waldviertel

          Ziel der heurigen Frühjahrs-Reise des Nenzinger Seniorenbundes war das Waldviertel in Niederösterreich. 48 Senioren/innen waren der Einladung gefolgt und fuhren am vergangenen Montag bei prächtigem Reisewetter über St. Georgen am Attersee nach Melk. Dort überquerten wir die Donau und genossen die Fahrt am herrlichen Donauufer nach Dürnstein und weiter dem Kamp entlang nach Zwettl.

         Am Dienstag lernten wir Zwettl, das Herz des Waldviertels, durch einen kompetenten und humorvollen Führer näher kennen. Sicherlich ein Höhepunkt der Reise war die Besichtigung des aus dem Jahre 1138 stammenden Zisterzienser-Stiftes Zwettl. Tiefe Eindrücke hinterließen der einmalige gotische Kreuzgang, das Brunnenhaus, der Kapitelsaal, der Keller mit den Latrinen und vor allem die herrliche Bibliothek mit Deckengemälden von Paul Troger.

Nach einer Stärkung mit Zettler Karpfen und Wels in der Stiftstaverne brachte uns Franz Wlcek – aus Vitis stammend – in der nachmittägigen Fahrt den Norden des Waldviertels mit interessanten Details nahe (Heidenreichstein mit Wasserburg, Grenzstadt Gmünd).

         Am Mittwoch stand der Osten des Waldviertels und die Weinstadt Retz im Weinviertel auf dem Programm. Mit einer versierten Führerin besuchten wir dort den größten historischen Weinkeller Österreichs, der 14 bis 16 m unter dem prächtigen Stadtplatz liegt und sich insgesamt über 20 km erstreckt. Sehr beeindruckt verließen wir die „Katakomben“ und stärkten uns im Schloss-Gasthof. Ein weiteres  Highlight war dann die Falkenflug-Vorführung im Turnierhof des Schlosses Rosenburg mit der anschließenden sehr originellen Führung durch das imposante Renaissance-Schloss.

         Am Donnerstag fuhren wir bei strahlendem Frühlingswetter durch das reizvolle Yspertal nach Ybbs-Persenbeug und überquerten dort die Donau. Im Augustiner-Chorherrenstift St. Florian bewunderten wir die großartige barocke Stiftskirche, bevor wir uns im Stiftskeller das Mittagessen schmecken ließen.

         Der Dank aller Reiseteilnehmer/innen galt der Führungs-Crew mit Obmann erbert Tschamon, dem exzellenten Waldviertel-Kenner Franz Wlcek und dem Fahrer der Fa. Weiß Andreas, der uns über 1735 km wieder sicher heim gebracht hat.

          Josef Bertsch

 

        

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