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Waibel sucht die neuen Wilhelm Tells

Der Hohenemser Ex-Schütze geht als Schweizer Chef­trainer in Peking auf Medaillenjagd.

Cheftrainer Gewehr. Das ist die offizielle Bezeichnung von Wolfram Waibel jun. Der 38-jährige Hohenemser, bei den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta mit Silber (Luftgewehr) und Bronze (Kleinkaliber-Dreistellung) doppelt auf dem Podest, schaffte den Umstieg vom aktiven Sport und steht seit zwei Jahren in Diensten des Schweizer Schießsportverbandes. Und führt in Peking die Mission der Schützen an. Die zu den verlässlichsten Medaillenlieferanten von Swiss Olympic zählen: 20 Mal Edelmetall bescherten die zielsicheren Sportler ihrem Land bei Sommerspielen, 113 gehen aber auf die Zeit bis 1924 zurück.

Frühe Anreise

Waibel und Co. bildeten die Vorhut der Schweizer-Olympia-Equipe, die insgesamt 82 Sportler/innen umfasst, und bezogen gestern im olympischen Dorf in Peking ihre Zimmer. “Unsere Ärzte haben die frühe Anreise empfohlen. Der Jetlag und andere körperliche Anpassungen verlängern sich in Peking vor allem wegen der Smogbelastung.” In Peking sind acht Schweizer in den Schießbewerben am Start, so viele wie noch nie seit der Einführung des Quotensystems vor den Sommerspielen 1988. “Es ist super gelaufen”, freut sich Coach Waibel, dessen Delegation mit dem Gewehr fünf Quotenplätze erreichte, drei entfallen auf die Pistolensportler. “Das ist für fast jede Nation eine gute Quote.” Unter den Topfavoriten sieht er seine Schützlinge nicht. Die Suche nach neuen Wilhelm Tells wird noch andauern: “Um konstant vorne mitzumischen, benötigen wir noch einige Monate, hoffentlich nicht Jahre.”

Zwei mit Potenzial

Gewehrschütze Marcel Bürge und Pistolenschützin Sandra Kolly zählen zu den aussichtsreichsten Kandidaten auf einen Olympia-Spitzenplatz. “Die Chance auf eine Topplatzierung haben aber alle acht”, glaubt Waibel, der zum fünften Mal an Sommerspielen teilnimmt. “Und eine Medaille wäre ein Traum.” Bis auf eine Ausnahme stellen die Eidgenossen ein sehr junges Schützen-Team.

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