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Waghalsige Sprünge und coole Tricks

Santino Exenberger (20) aus Tirol begeisterte das Publikum mit seinem Können beim Skateboard-Contest. b
Santino Exenberger (20) aus Tirol begeisterte das Publikum mit seinem Können beim Skateboard-Contest. b ©bvs
Vergangenen Samstag traf sich die Skateboard-Szene am Jugendplatz Habedere, um dort ihr Können beim Skateboard-Contest eindrucksvoll zu demonstrieren.
Skateboard-Contest am Habedere

Lustenau Die Offene Jugendarbeit Lustenau (OJAL) veranstaltete gemeinsam mit dem Skateboarding-Verein Breakless Association den weit über die Grenzen bekannte Skateboard-Contest. Am Jugendplatz Habedere fanden sich 30 Teilnehmende ein, die mit ihrem Board ihr Können zeigten. Dabei traten nicht nur Vorarlberger Skater an, sondern auch jene aus Tirol, Deutschland und der Schweiz. In der Disziplin „Street“ fuhren sie von den Rampen herunter und demonstrierten den Zuschauern was es heißt, mit dem Board über Stangen zu sliden, zu drehen und zu kicken. Bemerkenswerte Leistungen, die vom Publikum mit viel Applaus und bester Stimmung belohnt wurden.

Spaß steht an oberster Stelle

Den Auftakt beim jährlich stattfindenden Skateboard-Contest machten die Skater der Gruppe „u16“. Es folgten jene der Kategorie „ü16“ und sogar drei weibliche Skateboarderinnen wurden von den rund 400 Zuschauern angefeuert. Unter den Skatern finden sich immer mehr junge Frauen, die wegen ihrer Leidenschaft zum Snowboardfahren im Sommer das Snowboard gegen das Skateboard tauschen. „Ich fahre ziemlich gut Snowboard und wollte deshalb vor zweieinhalb Jahren meine Tricks mal auf dem Skateboard testen“, erklärte Cornelia Rüscher (24) aus Götzis. In der Skateboard-Szene gebe es einige Mädchen, die gut fahren würden, aber nicht zu einem Contest antreten wollen. Rüscher hat schlussendlich doch noch zwei weitere Frauen überzeugen können und so konnten sie am Contest mitfahren. „Ich habe schon wackelige Knie, aber die Freude heute mitzufahren überwiegt“, so Rüscher. Auch Martin Schrotter (25) aus Dornbirn freute sich dabei zu sein, hatte er doch letztes Jahr einen Kreuzbandriss. „Mein Ziel ist es, alle meine vorbereiteten Tricks zu stehen. Das wäre super.“

Fachkundige Jury

Kommentator Kenneth Auer führte durch den Contest und kommentierte die Tricks der jungen Skater. Mit vollem Einsatz fuhren sie bei bestem Wetter die Rampen hinunter und zeigen der fachkundigen Jury, was sie mit ihrem Skateboard so alles draufhaben. Die Stimmung konnte nicht besser sein. DJ „Scarhead“ sorgte für die richtige Musik und eine ausgelassene Laune auf dem Habedere.

Wachsende Skaterszene

Auch Organisator Roman Zöhrer, Geschäftsführer der OJAL, freute sich sehr über den gelungenen Contest, und über den großen Zuspruch der Skaterszene. „Die Szene wächst in Vorarlberg und freut sich großer Beliebtheit“, so Zöhrer. Er hoffe, dass es in Vorarlberg bald eine Skater-Halle geben, damit nicht alle guten Talente nach Tirol abwandern. Als Corona-Beauftragter sorgte er dafür, dass die 3G-Regeln eingehalten wurden und sich jeder Besucher registrierte. „Sollte jemand keinen Test vorweisen können, haben wir sogar die Möglichkeit, diese vor Ort zu machen.“ Ermöglicht wurde der Skateboard-Contest durch die großzügigen Sponsoren, die die OJAL in ihrem Angebot für die Jugendlichen unterstützt haben. „Die Stimmung hier ist einfach fantastisch. Es tut richtig gut, wieder vor so vielen Menschen sein Können zu zeigen“, hört man den einen oder anderen Fahrer sagen. bvs

„Skaten hat viel mit Ehrgeiz zu tun. Einen „Ollie“ lernt man nicht an einem Nachmittag.“ Cornelia Rüscher (24), Götzis

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