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Waffenverbotszonen: Ludwig fordert Ausdehnung auf ganz Wien

Ludwig hat erneut eine Ausdehnung des Verbots auf ganz Wien gefordert.
Ludwig hat erneut eine Ausdehnung des Verbots auf ganz Wien gefordert. ©APA/ROLAND SCHLAGER
Nach wie vor fordert der Wiener Bürgermeister eine Ausdehnung der Waffenverbotszonen auf ganz Wien. Er verstehe nicht, warum Menschen mit Waffen in der Stadt unterwegs sein müssen.

Der Wiener Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) hat im Interview mit der APA seine Forderung bekräftigt, das gesamte Stadtgebiet zur Waffenverbotszone zu erklären. Denn er verstehe nicht, warum jemand mit einem Messer bewaffnet in der Stadt unterwegs sein müsse, sagte er.

Ludwig fordert Verbotszonen in ganz Wien

"Stichproben an Plätzen, aber auch Einkaufszentren haben gezeigt, dass vor allem sehr viele junge Männer mit verschiedenen Waffen unterwegs sind. Das halte ich nicht für ein Mehr an Sicherheit, sondern für eine Sicherheitsgefährdung", gab er zu bedenken. Er könne nicht nachvollziehen, warum nur zwei willkürlich ausgewählte Bereiche zu Verbotszonen erklärt wurden.

"Wenn es Waffenverbotszonen gibt, dann wäre ich dafür, dass man das gleich auf die ganze Stadt erstreckt", betonte der Bürgermeister. Er forderte den Bund auf, dies entsprechend zu ändern.

Ludwig im Clinch mit Kickl aufgrund der Verbotszonen

In Sachen Waffenverbot lag Ludwig bereits vor rund einem Jahr im Clinch mit dem damaligen Innenminister Herbert Kickl (FPÖ). In Wien wurden gemäß Sicherheitspolizeigesetz nämlich entsprechende Zonen im Bereich Praterstern und an Teilen des Franz-Josef-Kais festgelegt. Ludwig sprach sich damals schon dafür aus, das gesamte Stadtgebiet einzubeziehen.

Die Polizei darf in den Zonen Personen durchsuchen. Wird jemand erwischt, muss er die Waffen abgeben und bekommt eine Bescheinigung. Außerdem muss er mit einer Verwaltungsstrafe rechnen. Wer Waffen oder ähnliche Gegenstände - also etwa Messer - in Ausübung seines Berufs oder aufgrund einer Bewilligung trägt, ist von dem Verbot ausgenommen. Auch Pfeffersprays zur Selbstverteidigung sind nicht betroffen.

(APA/Red)

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