Wälderbähnle: Was es in Bezau bei der Museumsbahn zu erleben gibt

Bei der Bahnremise in Bezau kommen Eisenbahnnostalgiker auf ihre Kosten. Wälderbähnle-Urgestein Jakob Bobleter im Gespräch.
Bahntrasse früher und heute
Wälderbähnle in Bezau
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Der Verein Bregenzerwaldbahn-Museumsbahn setzt sich seit 1985 für den Erhalt des Wälderbähnles ein. "Wir sind stolz darauf, dass wir nur Fahrzeuge besitzen, die wirklich auch bei der Wälderbahn gefahren sind", erklärt Bähnle-Urgestein Jakob Bobleter gegenüber VOL.AT. Unter den Loks ist auch jene Dampflokomotive, die 1902 - vor rund 120 Jahren - den Eröffnungszug von Bregenz nach Bezau beförderte. Die Museumsstücke werden fahrbereit gehalten.

Von 36 auf fünf Kilometer

Es werden nicht nur Fahrten mit dem Wälderbähnle angeboten, auch Führungen in der Remise sind möglich. Dort informieren Vereinsmitglieder und Eisenbahner über die Technik der Fahrzeuge, aber auch über die Geschichte der Bahn. "Jetzt ist notgedrungen Winterbetrieb, aber im Frühjahr werden die Fahrten wieder losgehen", verdeutlicht Bobleter im VOL.AT-Gespräch. "Die Strecke war früher einmal 36 Kilometer lang, jetzt sind's leider nur noch fünf."

Diese alte Dampflok ist seit der ersten Fahrt 1902 mit dabei. Bild: VOL.AT/Mayer

Nikolausfahrten und Mitgliedersuche

Ein Highlight in der Adventszeit sind die Nikolausfahrten. Diese sind laut dem Wälderbähnle-Urgestein auch die Lieblingsfahrten der Einheimischen. Bereits das zweite Jahr in Folge konnten sie heuer nicht stattfinden. Für 2022 sind sie jedoch wieder geplant. Der Verein ist stets offen für technisch interessierten Nachwuchs. "Wir nehmen sehr gerne neue Mitglieder auf", meint Bobleter. Jedes Handwerk wird gebraucht: "Jeder ist willkommen."

Jakob Bobleter im Wälderbähnle-Wagon. Bild: VOL.AT/Mayer

(VOL.AT)

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