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Wachsende Spyware-Gefahren

Spyware wird bereits in hohem Ausmaß zum Diebstahl vertraulicher Daten eingesetzt. Zu diesem alarmierenden Ergebnis kommt eine Studie von Aladdin Knowledge Systems.

Darüber hinaus veranschaulicht der Bericht, dass immer mehr dieser Spionageprogramme speziell für den Diebstahl von Nutzeridentitäten konzipiert werden und so den Schutz vertraulicher Daten von Privatpersonen und Unternehmen gefährden.

Im Rahmen einer zweimonatigen Untersuchung hatten die Experten des eSafe Content Security Response Teams (CSRT) von Aladdin für den Bericht die 2.000 wichtigsten jener Schadprogramme genau analysiert, die sich unbemerkt aus dem Internet auf Rechnern einschleichen und Informationen zu den ausgeführten Aktivitäten an Dritte weitergeben können.

Laut der Studie spionieren bereits 15 Prozent aller Spyware-Varianten unternehmenskritische Daten aus. Weiters ergab sich, dass immer mehr dieser Spionageprogramme speziell für den Diebstahl von Nutzeridentitäten ausgelegt sind. Insbesondere große Organisationen sehen sich laut Aladdin mit der Herausforderung konfrontiert, alle für Konkurrenten interessanten Geschäftsinformationen effektiv gegen einen solchen Missbrauch durch Dritte zu schützen.

Jene 15 Prozent aller Spyware-Varianten, die laut Aladdin eine ernsthafte Gefahr für die Unternehmen darstellen, speichern und übertragen unter anderem Aufzeichnungen der Tastaturbefehle, den Benutzernamen, Hash-Werte von Administratorenpasswörtern, E-Mail-Adressen, Kontaktdaten sowie Log-in- und Nutzungsinformationen zu Instant-Messaging-Applikationen. Eine moderate Gefahr geht laut Aladdin von etwa 25 Prozent aller Spionageprogramme aus, da sie primär Daten vom Betriebssystem des Opfers auskundschaften. Dies betrifft beispielsweise Host- und Domain-Namen, interne IP-Adressen sowie Angaben zu installierten Anwendungen und Sicherheits-Applikationen.

Von dem Großteil aller Spyware-Programme geht laut Studie allerdings nur eine geringe Gefahr aus. Diese Programme sammeln und übertragen Informationen über das Internetnutzungsverhalten des jeweiligen Anwenders, welche für kommerzielle Zwecke von Wert sind. Dazu gehören, laut Aladdin, unter anderem eingegebene Suchmaschinenbegriffe, Surfgewohnheiten, Rangfolgen der am häufigsten besuchten Websites und Berichte zu getätigten Einkäufen. Zumeist werden diese Daten dann für die Anzeige von entsprechenden Popup-Werbungen benutzt. (http://www.aladdin.de)

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