Vorurteilen keine Chance geben

Die beliebte "Sprechstunde der Vielfalt" ging in die dritte Runde in Lustenau.
Die beliebte "Sprechstunde der Vielfalt" ging in die dritte Runde in Lustenau. ©Bianca Nekrepp
„Wir müssen reden“ hieß es bei der „Sprechstunde der Vielfalt“ in Lustenau.
Gemeinsames Kennenlernen neuer Kulturen

Lustenau. Knapp 20 Menschen, drei Nationen und fünf persönliche Fragen. Anlässlich des Gesellschaftsklimatags am 26. April lud die Fachstelle Zusammen.Leben zum gemeinsamen Kennenlernen in die Zwickeria in Lustenau „Wir müssen Reden“ lautete das Motto bei der diesjährigen „Sprechstunde der Vielfalt“.

Kennenlernen unter 30 Minuten

„Sprechstunden der Vielfalt“ funktionieren nach dem Prinzip des Speedtalkings: Die Teilnehmer sitzen sich an einer langen Tafel gegenüber und unterhalten sich mit ihrem jeweiligen Gegenüber über die vorher gestellte Frage. Dann ertönt ein Signal, eine Seite rückt eins weiter und nachdem die Moderatorin Andrea Hollenstein von der Fachstelle Zusammen.Leben die nächste Frage stellt beginnt das nächste Gespräch. „Die Gespräche dauern je Runde circa drei bis vier Minuten“, erklärt Anja Fleischmann, ebenso von der Fachstelle Zusammen.Leben Lustenau. „Es werden fünf Fragen gestellt, somit dauert die Sprechstunde nicht länger als eine halbe Stunde“, führt sie weiter aus.

Großer Andrang

„‚Die Sprechstunde der Vielfalt‘ soll Menschen verbinden, die im Alltag keine Berührungspunkte miteinander hätten“, meint Hollenstein. „So haben die Vorurteile keine Chance sich festzusetzen“. Aufgrund der hohen Nachfrage bei der letzten Sprechstunde, wurde das Angebot dieses Jahr auf drei Standorte in Lustenau ausgeweitet. Bei den Pfadfindern im Pfadiheim, im Mädchencafé der Offenen Jugendarbeit Lustenau und in der HAK Lustenau wurde miteinander gelacht, diskutiert und erzählt.

Für das leibliche Wohl sorgte der Verein „s‘ Spatzoneascht“ mit frisch gebackenen Waffeln. Kaffee gab‘s von der Zwickeria. „Geplant war die Sprechstunde bei Sonnenschein und warmen Temperaturen auf dem Kirchplatz“, so Hollenstein. Aufgrund des Regens wurde das Vorhaben jedoch in die Zwickeria verlegt.

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