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Vorsicht vor Sexgruppen auf Instagram!

Einladungen zu dubiosen Instagram-Anfragen machen derzeit im Ländle die Runde. Wichtig: Nicht beitreten und die Absender bei Instagram melden
Einladungen zu dubiosen Instagram-Anfragen machen derzeit im Ländle die Runde. Wichtig: Nicht beitreten und die Absender bei Instagram melden ©Sams | Unsplash
Nachdem kürzlich zahlreiche Instagram- und Facebook-Konten gehackt wurden, machen nun Einladungen in ominösen Gruppenchats die Runde.

Von Saskia Heel (Wann&Wo)

„Meine Fotos und Videos (399)“ – auf Anfrage von WANN & WO meldeten sich zahlreiche Leser, die beinahe täglich mit Einladungen in solche dubiosen Instagram-Gruppen konfrontiert werden. Auf dem Anzeigebild meist eine leichtbekleidete Dame in eindeutiger Pose. Als Name erscheint dann eine merkwürdige Kombination aus Zahlen und Buchstaben, was oft ein Indiz für einen sogenannten Sex-Bot ist. Ihr Ziel ist es, via Instagram möglichst viele Personen auf diverse Webseiten mit meist pornographischem Inhalt zu locken oder gar Viren zu versenden. Verbirgt sich in den Einladungen dann noch ein Link, könnte es sogar sein, dass Hacker damit versuchen, Geld zu verdienen, in dem sie E-Mail Adressen und Daten sammeln und diese dann für Werbezwecke verkaufen. „Leider denken immer noch viele User ‚klicken kostet nichts‘. Das stimmt leider nicht. Auch wenn man nicht immer sofort einen finanziellen Schaden davon trägt, die Privatsphäre kostet es auf jeden Fall“, erklärt Cyberkriminal-Experte Harald Longhi. Auch zu glauben, man wäre in solchen Gruppenchats anonym, ist gänzlich falsch. Oft verbergen sich hinter solchen Einladungen ganze Organisationen aus dem Ausland, die dann im Hintergrund Daten sichern. Besonders heikel werde es laut Longhi, wenn in solchen Gruppen kinderpornographische Inhalte geteilt werden. „Nicht selten werden so User unwissend zu Mittätern von kriminellen Machenschaften“, erklärt der Cyberkriminal-Experte.

Aufmerksamkeit durch Hashtags

Oft werden solche Hacker durch die Verwendung beliebter Hashtags wie #love oder #happy auch auf private Konten aufmerksam. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, diesen dubiosen Gruppenanfragen entgegenzuwirken bzw. darauf zu reagieren. Eine konkrete Möglichkeit um vor solchen Nachrichten verschont zu bleiben, gibt es bisher nicht. Man kann aber versuchen, Worte, die oft in solchen Nachrichten vorkommen, auszublenden (Einstellungen – Privatsphäre – Kommentare). Allerdings werden diese dann nur verborgen und nicht blockiert. Eine weitere Möglichkeit ist, die Absender solcher Einladungen zu blockieren und diese bei Instagram zu melden. Somit kann zumindest ein und derselbe Bot nicht mehrmals zuschlagen.

Generelle Skepsis

Laut Longhi sei die Bandbreite der kommerziellen Nutzung von Instagram mittlerweile so groß, dass es oft im Vorhinein nur sehr schwer nachvollziehbar sei, wann es sich um Kriminaldelikte und wann um schlichte Werbung handelt. „Generell gilt bei solchen Einladungen: Eine gesunder Portion Skepsis schützt meist vor Schlimmerem. Lieber einmal zu viel nachgedacht, als einmal zu wenig.“

„Solche Gruppen auf jeden Fall der Polizei melden“

Harald Longhi, Cyberkriminal-Experte: „Wenn es möglich ist, sollte man auf solch dubiose Gruppeneinladungen auf Instagram gar nicht reagieren bzw. gar nicht erst beitreten. Denn wenn darin zum Beispiel kinderpornographische Inhalte geteilt werden, macht man sich strafbar. Auf jeden Fall sollten dann solche Gruppen sofort der Polizei gemeldet werden.“

>>Hier die ganze WANN & WO-Ausgabe online lesen<<

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