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„Vorrang hat erstmal der Schutz der Bewohner und des Personals“

Christoph Sutter
Christoph Sutter ©Christof Egle
Christoph Sutter (39) ist neuer Geschäftsführer des Altacher Sozialzentrums.

Altach. Nach der Pensionierung von Langzeitgeschäftsführer Alfred Bargetz, trennte sich die Gemeinde Altach dann nach nur kurzer Zeit von seinem Nachfolger, bis Ende 2020 wurde die Geschäfte des Hauses interimistisch von Betriebsleiterin Maria Koller geführt, nun hat das Altacher Sozialzentrum aber seit vergangener Woche wieder einen fixen, voll verantwortlichen Geschäftsführer. Als Sieger aus einem Kandidatenhearing ging dabei der in Lochau wohnhafte 39-jährige Volkswirt Christoph Sutter hervor. Dieser arbeitete die vergangenen Jahre als Projektleiter beim Energieinstitut Vorarlberg, sowie baute er als einer von zwei Geschäftsführern die baubook GmbH mit auf, die bei der Umsetzung von ökologisch nachhaltigen Gebäuden für Kommunen, Private aber auch Firmen behilflich ist. Nach 13 Jahren kam nun der Wunsch nach beruflicher Veränderung.

„Newcomer im Sozialbereich“

Nun wartet auf Sutter also mit der Führung des Sozialzentrums keine kleine Aufgabe und dies als Quereinsteiger im Sozialbereich. „Ich bin ein Newcomer, kenne die vielfältigen Aufgaben aber von meiner Mutter, die lange im Pflegebereich tätig war. Gerade durch die Corona Pandemie ist aber die Ausgangssituation aber nochmal eine andere“. Für Sutter steht nun zuerst eine konsequente und rasche Umsetzung der Impfpläne für die Bewohner des Pflegeheims, aber auch für das Personal im Vordergrund. „Die Impfungen sind eine große Chance aus dieser Situation herauszukommen“, sieht der zweifache Familienvater endlich wieder Licht am Ende des Tunnels, womit dann auch die in letzter Zeit stark eingeschränkten sozialen Kontakte wieder vorsichtig an ein Normalniveau herangeführt werden können.

Über den Pflegebereich hinaus vereint das Generationenmodell des Altacher Sozialzentrums aber noch deutlich mehr Bereiche. „Gerade die Kleinkinderbetreuung wird in den nächsten Jahren nochmals an Bedeutung gewinnen, aber in einer wachsenden Gemeinde sind auch die Kindergärten und die Jugendarbeit zentrale Punkte der Aufgaben. Was in Altach sicher passt sind die Rahmenbedingungen und das schon vorhandene eingespielte Personal“. Dies gelte es für Sutter nach dem massiven Druck der vergangenen Monate auch zu entlasten, neben einem engen Austausch mit der Gemeinde über den durch die Gemeindevertretung besetzen Beirat („Eine hervorragende Einrichtung, dadurch sind alle Fraktionen stets top informiert.“) und den Bürgermeister, will Sutter auch den intensiven Kontakt mit den Mitarbeitern suchen. Als attraktiver Arbeitgeber könne man sich nicht auf den Lorbeeren ausruhen, sondern müsse sich auch entsprechend weiterentwickeln, ist der Neo-Geschäftsführer überzeugt.

Zeit zum Einarbeiten bleibt für Sutter also wenig, vor allem, weil ja auch weitere Großprojekte im Jahr 2021 umgesetzt werden sollen. Allen voran der Neubau des Kindergarten Kreuzfeld und des neuen betreuten Wohnens im sogenannten „Paulihaus“ im Dorfzentrum. Hier sieht sich Sutter durch seine bisherigen beruflichen Tätigkeiten bestens positioniert und er will selbst und auch über bestehende Kontakte einen entsprechenden Beitrag bei der Umsetzung liefern.

So soll für Sutter das Altacher Sozialzentrum wie schon bisher und auch in Zukunft als zentrale Anlaufstation in sozialen Fragen für alle Generationen bleiben. CEG

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Zur Person:

Christoph Sutter
Geb.26.9.1981, wohnhaft in Lochau
Verheiratet, zwei Kinder
Studium VWL Uni Innsbruck
2007-2020 beschäftigt beim Energieinstitut Vorarlberg (baubook GmbH)
Seit 7.Jänner Geschäftsführer Sozialzentrum Altach

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