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Vorhang auf für neuen Götzner Kulturzentralbahnhof

Martin Herburger, Edith Lampert-Deuring, Karin Klas, Michael Löbl
Martin Herburger, Edith Lampert-Deuring, Karin Klas, Michael Löbl ©Christof Egle
 Pförtnerhaus am Eingang zum Garnmarkt als Ausgangspunkt für kulturelles Schaffen und Begegnung
Pförtnerhaus Götzis Garnmarkt - 20 Jahre Kulturbühne AmBach

 

Götzis. Das alte Pförtnerhaus der Firma Huber gegenüber von Kirche und Volksschule am Eingang zum Garnmarkt, fristet jahrelang ein trostloses Dasein. Vor geraumer Zeit wurde das alte Häuschen frisch renoviert und präsentiert sich wieder im schmucken Kleid. Nun soll auf Initiative der Marktgemeinde Götzis in enger Zusammenarbeit mit der Kulturbühne AmBach, den Götzner Vereinen und der lokalen Wirtschaft dem Häuschen frischer kultureller Wind eingehaucht werden. Geboten wird den Besuchern bis kommenden vorerst ein Stück in vier Akten, dass die Aspekte Musik, Wirtschaft und Theater zum Inhalt haben soll. Es geht dabei nicht um pompöse Großveranstaltungen, sondern die Kunst im Kleinen. Das Pförtnerhaus soll dabei als kultureller „Hauptbahnhof“ dienen und Götzis über zahlreiche „Haltestellen“ erschlossen werden. Vizebürgermeisterin Edith Lampert-Deuring verweist auf die besondere Bedeutung der Kultur im Allgemeinen und derzeit im Speziellen: „Der Marktgemeinde Götzis wie die Kultur am Leben erhalten und dabei so gut wie möglich unterstützen. Gerade in Zeiten wie diesen spüren wir vermehrt wie sehr und die Kultur im Leben abgeht.“ Beteiligen kann sie an diesen Aktivitäten jeder Götzner, Lampert-Deuring hofft in diesem Zusammenhang um rege Beteiligung der Vereine, das neue kulturelle Schienennetz bietet aber ebenso genug Platz für Privatpersonen, Jugendkultur oder auch für Unternehmen.

Prolog mit 20 Jahren AmBach

Zum Auftakt ist derzeit eine Ausstellung zum Thema „20 Jahre Kulturbühne AmBach“ zu sehen. Neben einer Videoschleife mit allen Plakaten der bisher knapp 1000 Veranstaltungen in der Kulturbühne, werden auch Interviews mit bedeutenden Protagonisten wie Altbürgermeister Werner Huber, Armin Bell, aber auch mit Maria Höger, seit Gründung der Bühne ebendort als Garderobenfrau tätig, zu hören sein. Für Geschäftsführer Michael Löbl in einem krisengebeutelten Jubiläumsjahr zumindest eine kleine Möglichkeit den runden Geburtstag im kleinen Rahmen zu begehen. Für Löbl ebenfalls wünschenswert, dass sich der eine oder andere Stammgast der Kulturbühne sich auch im Pförtnerhaus aktiv beteiligen wird. Die derzeit laufende Auftaktausstellung bzw. die in Zukunft noch folgenden, sollen auf jeden Fall die Menschen einladen, stehen zu bleiben, inne zu halten und das Erlebnis Kultur im Kleinen zu begreifen. CEG

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