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Vorderachmühler Feuerspektakel

Vorderachmühler Feuerspektakel am Funkensonntag.
Vorderachmühler Feuerspektakel am Funkensonntag. ©edithhaemmerle
Trotz nasskaltem Wetter strömten am Funkensonntag die Besucher scharenweise zum Funkenplatz an der Vorderen Achmühle.
Vorderachmühler Feuerspektakel

Dornbirn. Die Hexen grollten schon am Nachmittag mit glühenden Augen von den beiden Funken. Eine unliebsame „Generalprobe“ für das Funkenabbrennen gab es allerdings schon in der Nacht auf Samstag. Um 2 Uhr früh hatte die Feuerwehr einen „heißen Einsatz“, um den zum Teil erbauten Funken zu löschen. Zwei Meter hatten die Vorderachmühler Funkenzünftler schon aufgebaut, die durch mutwilliges Anzünden lodernd entbrannten. „Der Funken wird von Freitag auf Samstag nicht bewacht, da wir immer nur zwei Meter hoch aufbauen“, gab Robert Witzemann von der Funkenzunft bekannt. „Mit einem Löscheinsatz durch die Feuerwehr mitten in der Nacht haben wir aber doch nicht gerechnet. Mit Ofenanzündern waren „fremde Hände“ am Werk und zerstörten den Funkenaufbau.“

 

Die fleißigen Zünftler haben jedoch am Samstagmorgen den Funken wieder rasch aufgebaut. Und als das Feuer am Sonntagabend des 22 Meter hohen Prachtfunkens loderte, verabschiedete sich auch die Riesenhexe mit einem lauten Knall. Vorher freuten sich die Kinder über ihren Funken, den sie um 19 Uhr mit Fackeln selbst entzünden durften. Die beiden Prachthexen wurden von Christian Sandri und Sohn Felix modelliert. Gespannt warteten die vielen kleinen Besucher, bis die Hexe mit einem lauten Knall den Winter vertrieb. Dazwischen begeisterte das traditionelle Feuerwerk, das den Himmel erhellte. Bei Glühwein und Funkaküchle fand das alte Brauchtum des Funkenabbrennens den Ausklang.

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