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Vorbereitungen für Literaturhaus Vorarlberg liegen im Plan

Eröffnung ist nach wie vor für 2023 geplant
Eröffnung ist nach wie vor für 2023 geplant ©VOL.AT/Paultisch
Die Vorbereitungen für die Einrichtung eines Literaturhauses für Vorarlberg in der historischen Villa Iwan Rosenthal in Hohenems liegen trotz der Corona-Pandemie im Plan.

Zwar sind keine Veranstaltungen in dem zur Sanierung anstehenden Haus möglich, "aber wir lassen uns nicht unterkriegen", so die für die Konzeption verantwortliche Frauke Kühn vom initiierenden Verein "literatur:vorarlberg netzwerk" zur APA. Man habe die Eröffnung nach wie vor für 2023 fest im Blick.

"Es verleiht uns Haltung, dass unsere Unterstützer zu uns stehen", sagte Kühn. Das Projekt "literatur:vorarlberg netzwerk" des Autorenverbands "Literatur Vorarlberg", das seit Dezember 2018 ein Verein ist, erhielt von der Stadt Hohenems und dem Land Vorarlberg 2019 an Fördermitteln 60.000 Euro, für 2020 dann 70.000 Euro. Für heuer seien weitere 80.000 Euro in Aussicht gestellt. Es sehe danach aus, dass das auch halten werde, so Kühn. Entstehen soll "ein Literaturhaus modernen Zuschnitts mit kooperativem Charakter für die Literaturlandschaft Vorarlberg".

Kampf mit der Infrastruktur

Das 1890 errichtete, denkmalgeschützte Haus stehe in der zweiten Jahreshälfte zur Sanierung an. Derzeit überlege man mit den Partnern gerade, welche Flächen wie bespielt werden können und arbeite an der Dramaturgie und den Schwerpunkten für 2023. An sich war geplant, das Publikum bereits während der Vorbereitungen zu Veranstaltungen dorthin einzuladen. "Wir kämpfen mit der Infrastruktur. Schon vor Corona waren Veranstaltungen schwierig. Es gibt kein WC und nur eine Steckdose", so Kühn über die Herausforderungen, in einer Baustelle Literatur zu veranstalten. Die Auflagen, die bei einer etwaigen Kultur-Öffnung wohl gelten werden, könne man angesichts der kleinen Räume und der nicht vorhandenen Hygieneanlagen sicher nicht erfüllen.

Dennoch bemühe man sich, das Konzept mit Leben zu füllen, nun eben verstärkt mit Literatur im öffentlichen Raum. "Literatur darf zu den Menschen kommen. Der öffentliche Raum ist ja ein höchst demokratischer", sagte Kühn, die dazu einlud, sich auf einem Spaziergang, auf Literatur einzulassen. Zu den Projekten gehört die einjährige, wechselnd von Günter Vallaster, Christian Futscher und Sarah Rinderer bespielte literarisch-grafische Intervention "#feldkirchenjoyce" in der Feldkircher James Joyce-Gasse. Ein anderes Projekt ist die Schaufensterpoesie in der Hohenemser Marktgasse. Die Kurzgedichte zum Thema "Licht" stammten unter anderem von Monika Helfer, Amos Postner und Muhammet Ali Bas.

(APA)

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