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Vorarlbergs bester Hirschrufer

Hirschrufmeisterschaft 2013
Hirschrufmeisterschaft 2013 ©Doris Burtscher
Nüziders. (dob) Bei den Oberländer Jägertagen wurde die achte Hirschrufmeisterschaft des Landes Vorarlberg ausgetragen. Im Frigodrom in Nüziders wurde vergangenen Samstag die bereits achte Hirschruflandesmeisterschaft ausgetragen.
Hirschrufmeisterschaft 2013

Sieben Hirschrufer aus Vorarlberg traten auf der Bühne vor versammeltem Publikum gegeneinander an. Mit ihren Hilfsmitteln versuchten sie in den vorgegebenen drei Disziplinen die Jurymitglieder Hubert Schatz, Karl Matt und amtierenden Staatsmeister im Hirschrufen Sebastian Sagmeister zu überzeugen. Der erste Durchgang „Ein alter Hirsch, der mit einigen Stücken Kahlwild abseits des Rudels steht“ ließ noch alles offen. Beim zweiten Durchgang „Junger, suchender Hirsch!“ legten sich die Teilnehmer ordentlich ins Zeug und drehten den Zwischenstand um. Beim Rufduell zweier Hirsche – die dritte Disziplin – hielten sich alle Hirschrufer verhalten und machten es somit der Jury nicht leicht. Durch den Verzicht auf ein Mikrofon war es für die hinter einer Wand befindlichen Jury sehr schwierig, die Rufe eindeutig zu hören. Obwohl es im Zuschauerraum absolut leise war, mussten sich die Jurymitglieder ordentlich anstrengen, um den Vorarlberger Meister im Hirschrufen gerecht zu ermitteln.

Landesmeister

Nach der dritten Disziplin stand dann der Meister des Hirschrufens 2013 fest. Willi Kleboth aus St. Gallenkirch verdrängte den letztjährigen Landesmeister Hubert Egender aus Bizau auf den zweiten Platz und nahm sichtlich erfreut die Siegestrophäe und Urkunde aus den Händen von Jurymitglied Hubert Schatz und Organisator Manfred Vonbank entgegen. Den dritten Platz teilten sich Lokalmatador Reinhard Moosbrugger und Manuel Nardin aus Nenzing, die beide zum ersten Mal antraten. Die Hauptpreise, aus Holz gearbeitet, stammten wie bereits die vorherigen Meisterschaften aus dem Hause Juen. Johannes Bargehr (Nenzing), Maximilian Auerbach (Schruns) und Harald Wirth (Bludenz) teilten sich den fünften Platz.

Hirschruffieber

Der amtierende Landesmeister im Hirschrufen Willi Kleboth über seinen Sieg: „Ich freue mich sehr über den heutigen Erfolg. Bei der ersten Meisterschaft war ich noch Zuschauer, aber danach hat auch mich das Hirschruffieber gepackt. Ich rufe mit der Hilfe von einem Ochsenhorn und bereite mich nicht speziell auf die Meisterschaft vor. Entweder hat man das gewisse Etwas oder nicht.“

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