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Vorarlberger Tierschützer verfolgen Kälbertransporter auf Autobahn

Die Kälber wurden in einem Transporter in Richtung Süden gebracht.
Die Kälber wurden in einem Transporter in Richtung Süden gebracht. ©VGT/Facebook
Vorarlberger Tierschützer vom "Verein gegen Tierfabriken" haben am Montagnachmittag einen Tiertransporter, der mit Kälbern beladen war, auf der Autobahn verfolgt.
Gantner verspricht Kontrolle bei Hitze
VGT verfolgt Kälbertransport

Tierschützern war am Montagnachmittag ein Tiroler Lkw auf der Vorarlberger Autobahn aufgefallen, der Kälber geladen hatte und verfolgten diesen mit einem Auto in Richtung Süden. “Es hatte heute Nachmittag eine Außentemperatur von circa 36 Grad. Das ist eine unzumutbare Belastung für die Tiere”, erklärt Tobias Giesinger vom VGT, der an der Verfolgung des Transporters beteiligt war. Kälber könnten in einem Laster generell nicht richtig versorgt werden, so Giesinger. “Die Kälber schrien, einige leckten verzweifelt an den Gitterstäben”, so der VGT via Aussendung. Beim ersten Stopp in Straß im Zillertal seien dann 36 Grad Außentemperatur gemessen und dokumentiert worden. “Das heißt, dass es im Fahrzeuginneren noch höhere Temperaturen gehabt haben muss”. Tobias Giesinger vom VGT: “Ich habe während der Fahrt mehrmals die Polizei gerufen, damit der Transporter kontrolliert wird. Eine Polizeistreife hat das dann nach Stunden auch getan, wir durften aber nicht dabei sein. Ein Langstreckentransport ist bei diesen Temperaturen illegal, ob dieser Transport als solcher deklariert wurde, wissen wir nicht.”

Kontrolle durch Autobahnpolizei

Die Autobahnpolizei stoppte den Lkw schließlich. Nach einer Kontrolle durfte dieser seine Fahrt jedoch fortsetzen. Anschließend wurden auch die Aktivisten von der Polizei kontrolliert. “Da sich die Kontrolle so in die Länge zog, verloren wir den Transporter leider aus den Augen und mussten schließlich umkehren”, berichtet Giesinger. Das Absurde laut Giesinger: “Laut Polizei hatte der Transporter vorschriftsmäßig Wasser dabei – nur können die Kälber kein Wasser trinken, sind sie ja noch Babys, Wasser-Tränken deshalb völlig sinnlos, Milchtränken sind nicht vorhanden und wären auch nicht möglich.”

Giesinger sagt weiters, man habe die Kälber von Vorarlberg bis zumindest Bozen in Südtirol begleiten wollen. “Leider wurden wir dann von der Polizei aufgehalten und wegen angeblichen Überfahrens einer Sperrlinie 30 Minuten lang dokumentiert. Wir wurden sogar während der Kontrolle von einem Polizisten durchgehend gefilmt. Offensichtlich sollten wir daran gehindert werden, dem Tiertransporter weiter nachzufahren.”

Von der Politik erhofft sich der Tierschützer mehr Unterstützung. “Bei diesen Temperaturen dürfen keine Tiere transportiert werden. Die Politik hat Kontrollen angekündigt und sollte in diesem Fall auch dringend handeln”, ist Giesinger überzeugt.

Erst vergangene Woche hatte Landesrat Christian Gantner angekündigt Tiertransporter bei Hitze kontrollieren zu wollen. Beim Transport von Tieren gilt es Stresssituationen infolge hoher Temperaturen möglichst zu vermeiden, so Landesrat Christian Gantner.

(Red.)

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