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Vorarlberger Seilbahner bleiben zuversichtlich

Andreas Gapp
Andreas Gapp ©APA
Sorge macht den Bergbahnspezialisten allerdings die Entstehung der neuen Verordnung.

Die neue Weihnachtsverordnung der Bundesregierung bringt für die Seilbahnen Erschwernisse im Betriebsablauf. Dennoch bleiben die Vorarlberger Bergbahnen zuversichtlich. Die sogenannten Vorarlberg Wochen sollen ab Weihnachten in den Skigebieten starten.

Über neue Verschärfung überrascht

Die Rahmenbedingungen scheinen nun fix zu sein: Die Punkte, die heute Mittwoch im Hauptausschuss des Nationalrates als Verordnung behandelt und wohl auch beschlossen werden, schreiben den Bergbahnen ab Weihnachten weitere Auflagen vor.

So wird zum Beispiel zusätzlich eine umfangreiche Risikoanalyse jedes Betriebs verlangt oder der Betrieb geschlossener Fahrmittel – jetzt also auch bei Sesselliften mit Schutzhaube – auf die halbe Kapazität an Personen eingeschränkt werden. "Es wird nicht einfach für die Bergbahnen ab Weihnachten zu öffnen, aber es geht vielen Branchen gerade ähnlich. Aktuell analysieren wir noch die neuen Verordnungen und hoffen trotz dieser, an Weihnachten gut starten zu können“, gibt sich der Obmann der Fachgruppe der Vorarlberger Seilbahnen in der Wirtschaftskammer Vorarlberg, Andreas Gapp, optimistisch.

Kritik an schroffen Tönen

Sorge macht den Bergbahnen die Entstehung der neuen Verordnung. „Es wäre richtig und wünschenswert, wenn den Spezialisten mehr zugehört würde", so FG-Obmann Andreas Gapp.

Zudem sehen die Vorarlberger Bergbahnen den reflexartig schroffen Ton, der nach solchen Beschlüssen herrscht, als nicht zielführend: „Laute, öffentliche Kritik an allem und jedem bringt uns nicht ans Ziel. Wir müssen gerade in einer solchen Krise zusammenstehen. Das fordern wir von allen verantwortlichen Systempartnern“, forder Gapp.

Fachgruppe der Seilbahnen Vorarlberg

Die Fachgruppe der Seilbahnen Vorarlberg vertritt die Interessen von 71 Mitgliedern und 32 Skigebieten. Vorarlbergweit sind 306 Bahnen und Lifte in Betrieb, die insgesamt rund 1.000 Pistenkilometer bedienen. Durchschnittlich sind über 1.000 Mitarbeiter und 20 Lehrlinge bei den Vorarlberger Seilbahnbetrieben beschäftigt. Jährlich erwirtschaften die Vorarlberger Seilbahnen einen Nettoumsatz aus Personenbeförderung von rund 150 Millionen Euro und reinvestieren im Schnitt 50 Millionen Euro.

(red)

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