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Vorarlberger Radprofi Brändle fühlt sich von gedopten Kollegen betrogen

©Sams
Der Vorarlberger Radprofi Matthias Brändle äußerte sich in einem Facebook-Posting zum Doping-Skandal und findet scharfe Worte für seine Sportkollegen.
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“Ich bin einfach nur schockiert. Über vieles musste ich die letzten Stunden nachdenken”, beginnt Brändle das Posting auf seiner Facebook-Seite.”Zwei meiner ehemaligen Zimmerkollegen gestehen Blutdoping. Wie konnte es nur so weit kommen? Ich hätte diese Beiden Sportler wirklich vor anderen Leuten verteidigt, niemals hätte ich sowas geahnt oder gar erwartet. Es scheint als wäre ich einfach zu naiv gewesen.”

Die Hemmschwelle für Doping sei immer noch viel zu gering, findet Brändle. “Klar die Karriere der Beiden ist jetzt vorbei. Was sie aber im Sport bis dahin verdient haben, bleibt unangetastet. Vielleicht sollte die Strafe für vorsätzliches Doping vom Gesetzgeber drastisch angehoben werden. Es scheint einfach immer noch viel zu reizvoll zu sein sich einen unerlaubten Vorteil zu verschaffen.”

“Wurde von solchen Leuten betrogen”

Brändle zeigt sich angesichts des Dopings-Skandals zutiefst schockiert: “Ich als sauberer Sportler wurde von solchen Leuten betrogen, um Preisgelder gebracht, um gut dotierte Verträge gebracht und das Ansehen unseres schönen Sports wurde massivst beschädigt. Ich hoffe nur, dass die anderen Blutbeutel auch identifiziert werden können. Und jeder, wirklich der, der mit dem Thema Doping in Verbindung ist, zur Rechenschaft gezogen und hart bestraft wird.”

Der Vorarlberger Radprofi glaubt außerdem, dass der Skandal noch weitaus größere Kreise ziehen wird: “Es waren sicher nicht nur die Beiden, es sind sicher viel mehrere Sportarten als der Radsport und der Langlaufsport betroffen. Doping ist ein gesellschaftliches Problem und sicherlich nicht nur im Sport.”

Abschließend stellt Brändle klar: “Alles was ich sagen kann, ist das ich mir niemals einen Vorteil durch unerlaubte Mittel verschafft habe um schnell Rennen zu fahren! Dafür stehe ich mit meinem Namen. Euer Brändle Matthias.”

(Red.)

Im Wortlaut:

Ich bin einfach nur schockiert🙈 Über vieles musste ich die letzten Stunden nachdenken.

Zwei meiner ehemaligen Zimmerkollegen gestehen Blutdoping. Wie konnte es nur soweit kommen ? Ich hätte diese Beiden Sportler wirklich vor anderen Leuten verteidigt, niemals hätte ich sowas geahnt oder gar erwartet. Es scheint als wäre ich einfach zu naiv gewesen.

Die Hemmschwelle für Doping scheint einfach noch immer viel zu gering zu sein.

Klar die Karriere der Beiden ist jetzt vorbei.

Was sie aber im Sport bis dahin verdient haben bleibt unangetastet. Vielleicht sollte die Strafe für vorsätzliches Doping vom Gesetzgeber drastisch angehoben werden. Es scheint einfach immer noch viel zu reizvoll zu sein sich einen unerlaubten Vorteil zu verschaffen.

Würde es ein Dokument geben, welches ich unterschreiben könnte, mit dem ich alles verlieren würde was ich in 11 Jahren als Profi verdient habe, wenn ich jemals vorsätzlich gedopt Rennen gefahren wäre,
ICH, Brändle Matthias würde es sofort unterschreiben.

Ich bin zutiefst schockiert. Ich als sauberer Sportler wurde von solchen Leuten betrogen, um Preisgelder gebracht, um gut dotierte Verträge gebracht und das ansehen unseres schönen Sports wurde massivst beschädigt. Ich hoffe nur das die anderen Blutbeutel auch indentifiziert werden können. Und jeder, wirklich jeder der mit dem Thema Doping in Verbindung ist, zur Rechenschaft gezogen und hart bestraft wird.

Es waren sicher nicht nur die Beiden, es sind sicher viel mehrere Sportarten als der Radsport und der Langlaufsport betroffen. Doping ist ein gesellschaftliches Problem und sicherlich nicht nur im Sport.

Alles was ich sagen kann ist das ich mir niemals ein Vorteil durch unerlaubte Mittel verschafft habe um schnell Rennen zu fahren!!

Dafür stehe ich mit meinem Namen.

Euer Brändle Matthias

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