Vorarlberger Most & Äpfel in aller Munde

Koblach - Äpfel aus Vorarlberg sind derzeit in der Tat in aller Munde. Auch solche aus Koblach.

Dort bewirtschaftet der 47-jährige Gerold Amann eine zwei Hektar große Anbaufläche. „Geerbt“ hat der stämmige Koblacher sowohl das Grundstück als auch den Broterwerb eines Obstbauern von seinem Vater Bruno vor rund zwei Jahrzehnten. Letzterer hatte vor mehr als vierzig Jahren den Grundstein für den heutigen Betrieb gelegt und ist auch heute noch vielfach am Feld anzutreffen.

Äpfel gleich in Tonnen

In einem durchschnittlichen Anbaujahr, rechnet Amann vor, reift auf seiner penibel gepflegten Anbaufläche Obst gleich in rauen Mengen: rund 40 Tonnen wiegt die Ernte an „Tafelobst“. Etwa die Hälfte davon verkauft der Koblacher an Spar, die restlichen 20 Tonnen werden ab Hof verkauft oder werden zu Most und Schnaps verarbeitet.

20 Tonnen Erdbeeren

Den Ertrag der Herbsternte kann der Obstbauer mit seinem geschulten Auge bereits im Frühjahr einschätzen: „Bereits Ende April oder Anfang Mai kannst du angesichts der Blüten auf den Bäumen ablesen, ob die Ernte gut oder eher schlecht wird.“ Als „größten und unberechenbarsten Feind“ der Obstbauern stuft Amann den Hagel ein. „Gegen alles andere wie Pilzbefall und ähnliches kann man etwas unternehmen. Dem Hagel ist einer wie ich ausgeliefert.“ Was die Behandlung der Obstgärten mit Chemie anbelangt, so hält sich Amann an Richtlinien, die ihn in Form von Fax­nachrichten mit Titel „Obstbaupflanzenwarndienst“ von der Landwirtschaftskammer erreichen. Und alljährlich im Frühjahr steht die Erdbeerernte am Programm. 20 Tonnen gedeihen auf seinen Feldern. 50 Prozent werden ab Hof verkauft und der Rest von Erdbeerliebhabern im Garten gepflückt.

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