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Vorarlberger Montessori-Schule ab Herbst buddhistisch konfessionell

Michael Mäser
Michael Mäser ©Partnerschaft mit Religionsgemeinschaft bringt Privatschule Vorteile
Altach - Die private Freie Montessori-Schule (FMS) in Altach wandelt sich ab dem kommenden Schuljahr zur ersten buddhistischen Schule in Österreich.

Sie ist dazu mit der Österreichischen Buddhistischen Religionsgesellschaft (ÖBR) eine Partnerschaft eingegangen, berichtete das Ö1-Morgenjournal am Mittwoch. Diese bringt dem Trägerverein und den Eltern der rund 140 Schüler große Vorteile.

Die ÖBR wurde als Mitglied im Verein der FMS Altach aufgenommen und erhielt auch das Stimmrecht. Durch diese Verbindung wird die Privatschule in Altach den öffentlichen Schulen gleichgestellt und bekommt damit genauso viele Lehrerstunden vom Bund bezahlt wie eine öffentliche Schule. Für die Eltern könne somit das Schulgeld um etwa 20 Prozent gesenkt werden, heißt es vom Trägerverein.

Um Oberstufe erweitern

Hintergrund ist, dass die 1981 gegründete Montessori-Schule in Vorarlberg ihr Angebot um eine Oberstufe erweitern will und dafür auf der Suche nach einem geeigneten Partner war.

Die ÖBR wird einen buddhistischen Religionslehrer als sogenannten Mentor stellen, erklärte deren Präsident Gerhard Weissgrab am Mittwoch in einem Ö1-Interview. Es wird jedoch weiterhin auch einen katholischen Religionsunterricht an der Schule geben. Mit der Anerkennung als konfessionelle Schule betrete die ÖBR Neuland in Österreich, so Weissgrab. Anfragen habe es schon früher mehrfach gegeben. (APA)

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