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Vorarlberger Kompositionspreis für Marcus Nigsch

Marcus Nigsch erhält den Kompositionspreis 2018.
Marcus Nigsch erhält den Kompositionspreis 2018. ©VLK
Der 45-jährige Marcus Nigsch erhält den diesjährigen Kompositionspreis des Landes Vorarlberg. Nigsch startete vor 20 Jahren als Popsänger "Marque" durch ("One to Make Her Happy"), ehe er sich dem Komponieren symphonischer Musik und moderner Filmmusik zuwandte. Der mit 7.000 Euro dotierte Preis wird dem Künstler am 1. Oktober überreicht, informierte Kulturlandesrat Christian Bernhard (ÖVP).

Bregenz. Der Landesrat würdigte in seiner Aussendung das vielfältige Werk von Nigsch, der in seiner Arbeit verschiedenste musikalische Stilrichtungen vereine. “Ich freue mich, dass wir einen so herausragenden heimischen Künstler mit dem Kompositionspreis auszeichnen können”, stellte Bernhard fest.

Nigsch wurde 1972 in Altstätten im Schweizer Kanton St. Gallen geboren, wuchs aber in Feldkirch auf. Zum Ende der 1990er Jahre feierte er als “Marque” große Erfolge. Für seine im Jahr 2000 erschienene Hitsingle “One to Make Her Happy” wurde er mit dem Amadeus Music Award ausgezeichnet.

Nach seinem Rückzug aus der Popmusik studierte Nigsch Harmonielehre und Kontrapunkt an der Musik Universität Zürich, ab 2007 Komposition bei Herbert Willi am Vorarlberger Landeskonservatorium. 2012 wurde er für sein Klaviertrio “Fröhjaar” mit dem internationalen Kompositionspreis der Franz-Josef-Reinl Stiftung ausgezeichnet. Zu seinen bekanntesten Orchesterwerken gehört das vom Symphonieorchester Vorarlberg in Auftrag gegebene Werk “LEPTIR – Konzert für Akkordeon und Orchester” (2017). Außerdem schrieb Nigsch in den vergangenen Jahren die Musik für mehrere Filme, unter anderem für “Die Mamba”. Dafür wurde er 2015 für den Österreichischen Filmpreis nominiert.

Der Kompositionspreis des Landes Vorarlberg wird alle zwei Jahre vergeben und von der erweiterten Kunstkommission Musik zuerkannt. Preisträger vor zwei Jahren war Michael Floredo, vor vier Jahren Murat Üstün.

(APA)

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