Vorarlberger Industrie über Stimmungslage besorgt

Besorgt zeigte sich Gruber über die allgemeine Stimmungslage bei den Menschen
Besorgt zeigte sich Gruber über die allgemeine Stimmungslage bei den Menschen ©IV
Beim Sommerempfang der Industriellenvereinigung appelierte  IV-Vizepräsident Dieter Gruber  an alle Beteiligten alles zu tun, damit die Industrie weiter Interesse und Lust hat, in Europa, in Österreich und Vorarlberg zu bleiben.

Die Industrie sei generell dazu bereit, sie brauche aber einfache und verlässliche Navigationsgrundlagen um weiterhin die Hauptverantwortung für Arbeit und Wohlstand im Land zu tragen, so Gruber. Die Themen lägen auf dem Tisch und sollten entschlossen umgesetzt werden: Steuerliche Entlastung; flexiblere, moderne Arbeitszeitmodelle; zukunftsfähige Verwaltungsstrukturen; Abbau von bürokratischen Hürden; neue Bildungskonzepte und eine der Demographie Rechnung tragende Sozial- und Pensionspolitik lauten die Forderungen der Industrie.

Besorgt über Stimmungslage

Besorgt zeigte sich Gruber über die allgemeine Stimmungslage bei den Menschen, die immer mehr erkennen würde, dass „in weiten Kreisen der Gesetzgebung das Gespür und der Mut verloren gegangen sind“.

Die Vorarlberger Allianz aus Politik, Wirtschaft und Interessenvertretungen bestehe aus vernünftigen Kräften, sie „müssen ihre Stimme aber noch stärker, noch früher, noch öfter und noch massiver in Wien erheben“.

Ziel ist der “Meistertitel”

Andreas Karg, Vorsitzender der JI-Vorarlberg, ergänzte im derzeit präsenten Fußball-Jargon, dass
Vorarlberg derzeit in der „Industrie-Bundesliga“ gut mitspiele, Ziel aber weiterhin der „Meistertitel“ in Österreich sein müsse. In Vorarlberg habe man früh erkannt, was einen guten Standort ausmacht, ähnlich wie bei einer Fußballmannschaft: „Eine gute Nachwuchsarbeit, eine starke Fangemeinde, ein Bewusstsein für die eigene Stärke und der Fokus auf die Qualität. Dass Vorarlberg ein starkes Industrieland ist, müssen wir noch stärker auch über die Grenzen hinaus bekannt machen und werden wir bei der österreichweiten Bundestagung der Jungen Industrie Anfang September in Vorarlberg noch stärker kommunizieren“, so Karg.

 

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