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Vorarlberger FPÖ will Familiengeld einführen

Eltern, die ihre Kinder länger selbst betreuen wollen, sollen mit dem Modell besser unterstützt werden
Eltern, die ihre Kinder länger selbst betreuen wollen, sollen mit dem Modell besser unterstützt werden ©Pixabay - Symbolbild
Das Modell der Freiheitlichen Partei sieht vor, das Kinderbetreuungsgeld bis zu 885 Euro aufzustocken.
Landtagswahl: zwölf Wahlvorschläge wurden eingereicht

Die Vorarlberger FPÖ will ein Familiengeld einführen. Die Forderung sei ein zentraler Punkt des freiheitlichen Wahlprogramms zur Landtagswahl, hieß es seitens der Partei gegenüber der APA. Das Modell sieht vor, das Kinderbetreuungsgeld bis zur Höhe der Sozialhilfe neu, also 885 Euro, aufzustocken. Damit wolle man Eltern unterstützen, die ihre Kinder länger selbst betreuen wollen.

370 Euro dazu bei 515 Euro bisher

Bezieht eine Familie also beispielsweise für zwei Jahre 515 Euro monatlich Kinderbetreuungsgeld, erhielte diese durch das Familiengeld 370 Euro dazu, so der freiheitliche Vorschlag. Entscheiden sich Eltern für die längste Bezugsvariante von 1.063 Tagen, beliefe sich der monatliche Zuschuss auf 442 Euro. Ausgehend von der Zahl der Kinderbetreuungsgeld-Bezieher von 2017 müsste das Land Vorarlberg dafür rund eine Mio. Euro jährlich aufwenden, so FPÖ-Obmann Christof Bitschi. Allein durch den Rückgang an Familienzuschuss-Beziehern habe sich das Land in den vergangenen fünf Jahren aber rund 1,7 Mio. Euro gespart, "das ist also bei politischem Willen durchaus finanzierbar", betonte Bitschi.

Die Elternarbeit sei die wichtigste Tätigkeit in einer Gesellschaft, darum wolle man diese besonders fördern. "Die Politik hat den Familien ein Leben nach deren eigenen Wünschen zu ermöglichen. Wir wissen, dass es gerade heute wieder viele junge Mütter gibt, die nach der Geburt gerne länger bei ihren Kindern bleiben würden. Viele können sich das aber finanziell nicht leisten und müssen früher arbeiten gehen, als sie das möchten", so FPÖ-Obmann Christof Bitschi.

Voraussetzung für den Bezug...

... ist für die FPÖ eine Erziehung in Vorbereitung auf Kindergarten und Schule. "Dabei spielen Kenntnisse der deutschen Sprache eine ganz wesentliche Rolle. Familien, die ihre Kinder beim Spracherwerb nicht unterstützen oder diesen behindern, sollen deshalb das Familiengeld nicht bekommen", so Bitschi an die Adresse von "Integrationsverweigerern". Vor Auszahlung will die FPÖ daher "Deutsch-Checks" der Eltern. Allgemein müssten diese Überprüfungen in der Frühpädagogik ausgeweitet werden, um früh gegensteuern zu können, damit ein Kind bei Schuleintritt jedenfalls Deutsch spreche.

(APA)

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