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Vorarlberger Firmen sind am pessimistischsten, aus der Krise zu kommen

Vorarlbergs Firmen sind skeptisch bei einer baldigen Krisenbewältigung
Vorarlbergs Firmen sind skeptisch bei einer baldigen Krisenbewältigung ©VN-NEUE
Generell erwarten die Branchen Industrie und Bau eine raschere Erholung als Gastronomie und Dienstleister.

Coronakrise trifft Wirtschaft stärker als Finanzkrise

Die Unternehmen gehen davon aus, dass die Covid-19-Krise die Wirtschaft stärker treffen wird als die Finanzkrise. Besonders pessimistisch sind Firmen in Vorarlberg: sie erwarten mit 15,2 Monaten die längste Regenerationszeit. Das hat eine Untersuchung der Wirtschaftsuniversität Wien (WU) ergeben.

"Gründe für die pessimistischere Prognose der Vorarlberger Unternehmen könnten die teilweise geschlossenen Grenzen oder auch die Gemeinden sein, die unter Quarantäne standen", analysiert WU-Professor Jonas Puck.

Auch in Tirol zeigt man sich vergleichsweise pessimistisch. Die Firmen dort rechnen mit einer Erholungszeit von 12,6 Monaten.

Dienstleistungsbranche braucht am längsten für die Erholung

Die Coronakrise trifft alle Firmen und Branchen, allerdings in unterschiedlichem Ausmaß. Während die Baubranche und die verarbeitende Industrie österreichweit von einer Erholungszeit von 7,8 bzw. 9,6 Monaten ausgehen, werden im Gastgewerbe 15,9 Monate und im Dienstleistungssektor 22,6 Monate bis zur vollständigen Erholung von der Krise erwartet, ergab eine Untersuchung der Wirtschaftsuniversität Wien (WU).

KMU erholen sich schneller

Generell gehen größere Unternehmen von einer längeren Zeit bis zur vollständigen Erholung von sich und ihren Lieferketten nach der Krise aus als mittlere und kleine Firmen. "Sehr große Unternehmen gehen durchschnittlich von 12 Monaten aus, mittlere Unternehmen von nur 10,7. Daraus lässt sich schließen, dass kleinere Unternehmen auch flexibler sind und besser auf die Krise reagieren können", sagte WU-Professor Jonas Puck.

Zwei Drittel der befragten Unternehmen gaben an, während der Coronakrise öffentliche Unterstützung beantragt zu haben oder, dass sie planen, diese zu beantragen.

Für die Untersuchung wurden Entscheidungsträger von 408 Unternehmen aus 14 Branchen befragt. Es ist geplant, die Unternehmer noch zwei weitere Male zu befragen, um das Stimmungsbild zu beobachten.

(APA)

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