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Vorarlberg: VOGEWOSI sorgt sich um Kostenentwicklung im Wohnbau

Das Jahr 2017 war für die Vorarlberger gemeinnützige Wohnungsbau- und Siedlungsgesellschaft (VOGEWOSI) von positiven Höhepunkten geprägt, gleichzeitig musste mit herusfordernden Rahmenbedingungen gekämpft werden.
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Insgesamt 10 Wohnanlagen mit 211 Wohneinheite, 62 Räume in Pflegeheimen und 219 Garagen-Stellplätze wurden von der VOGEWOSI im Jahr 2017 errichtet. Kanpp 50 Millionen Euro investierte die Gesellschaft in die Neubauten.

Mieten werden mittelfristig steigen müssen

In Anbetracht der seit Jahren steigenden Baukosten ist die hohe Zahl an neuen Wohnungen nur dank einem hohen Finazierungsanteil öffentlicher Gelder und Eigenmitteln der VOGEWOSI realsierbar, erklärt Geschäftsführer Hans-Peter Lorenz bei der Bilanzpressekonferenz.

Bauen wird immer teurer

Geschäftsführer Lorenz hat vor allem das übergeordnete Ziel vor Augen: “Unsere Aufgabe als gemeinnütziger Wohnbauträger ist es, für Menschen, die sich auf dem privaten Wohnungsmarkt keine Wohnung leisten können, Wohnraum zu schaffen.“ Die anhaltend hohen Baukosten stellen das Unternehmen dabei vor große Herausforderungen.

Galoppierende Grundstückspreise und Bautätigkeit als Preistreiber

„Unsere konsequente Haltung, erwirtschaftete Erträge im Unternehmen zu belassen, erhöht unsere Finanzierungskraft und schafft damit Spielräume in der Finanzierung der immer teurer werdenden Wohnanlagen. Hätten wir dieses Eigenkapital nicht, würde es langfristig betrachtet schwierig werden, leistbaren Wohnraum zu schaffen“, stellt Lorenz klar.

Starke Bautätigkeit der Vogewosi

Um die hohen Errichtungskosten wieder zu reduzieren, sieht der Aufsichtsratsvorsitzende Wolfgang Rümmele zwei Möglichkeiten: einen stärkeren Wettbewerb bei den ausführenden Gewerken, oder ein Rückgang in der Baukonjunktur. Beides kündigt sich aktuell allerdings nicht an.

Leerstand, Wiedervermietungen und Räumungen

Deshalb sieht Rümmele langfristig nur eine Möglichkeit: „In den letzten Jahren war es wichtig und richtig, den Wohnbau zu forcieren und leistbaren Wohnraum zu schaffen. Langsam aber sicher sollten wir uns aber wieder auf ein ausgewogenes Verhältnis von Angebot und Nachfrage konzentrieren und das Ziel nicht aus den Augen verlieren. Wir dürfen nicht am Bedarf vorbeibauen und damit die Konjunktur weiter anheizen. Sonst laufen wir Gefahr, eines Tages auch nicht mehr leistbar bauen zu können.“

Einen weiteren wesentlichen Kostenfaktor stellen die Grundstücke dar, die immer knapper und somit teurer werden. „Die VOGEWOSI verfügt zwar derzeit noch über 170.000 m2 Grund, die Gesamtfläche hat allerdings durch die starke Bautätigkeit abgenommen. Deshalb werden wir uns im kommenden Jahr verstärkt der Akquisition neuer Liegenschaften widmen, um für die Zukunft gut gerüstet zu sein“, so Lorenz.

(red)

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