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Vorarlberg: Typico investiert fünf Millionen Euro in Lochauer Stammsitz

Die GmbH investiert fünf Millionen Euro.
Die GmbH investiert fünf Millionen Euro. ©Klaus Hartinger
Die Typico GmbH mit Hauptsitz in Lochau plant eine deutliche Erweiterung ihres Stammsitzes. Wie der geschäftsführende Gesellschafter Markus Graz im Gespräch mit der Wirtschaftspresseagentur.com erklärte, plane das Unternehmen die Errichtung eines zweiten Gebäudes im unmittelbaren Anschluss an das bestehende Hauptgebäude.

Der Bau soll auf einem 5.500 Quadratmeter großen, benachbarten Grundstück errichtet werden, das man sich im Baurecht gesichert habe. Das geplante Gebäude soll architektonisch mit dem Bestand harmonieren, sagte Graz.

Fünf Millionen Euro an Investitionen

Das neue, teils zweigeschossig ausgeführte Gebäude komme auf eine Nutzfläche von etwa 4.500 Quadratmeter und soll zukünftig die Bereiche Metallbau und technische Projektleitung beherbergen. Derzeit würden die Detailplanungen laufen, die Bauarbeiten könnten bestenfalls 2018 und spätestens 2019 beginnen. Gerechnet werde mit einer Bauzeit von etwa einem Jahr. Das Investitionsvolumen beziffert Graz mit rund fünf Millionen Euro. Er begründet die Erweiterung mit der “sehr zufriedenstellenden geschäftlichen Entwicklung” von Typico. Im bestehenden Gebäude mit etwa 9.000 Quadratmeter Nutzfläche sollen weiterhin Verwaltung, Verkauf, Konfektion sowie die Druckerei und der Versand verbleiben.

Höchster Umsatz seit Bestehen

Im Geschäftsjahr 2016/17 (31. März) erzielte Typico einen Umsatz von etwa 17 Millionen Euro. Das entspreche einem Plus von 13 Prozent und dem höchsten jemals erzielten Geschäftsvolumen seit der Gründung des Unternehmens im Jahr 1992. Die Ertragssituation bezeichnete Graz als zufriedenstellend positiv. Gegenwärtig werden in Lochau 67 Mitarbeiter beschäftigt, die bereits zu beinahe einem Drittel aus Deutschland stammen würden. Weitere drei Mitarbeiter arbeiten an den Vertriebsstandorten Herisau (CH) und München.

Mehrere Geschäftsfelder

Ursprünglich war Typico für seinen Großformat-Druck bekannt. Doch die Geschäftsfelder haben sich seit der Gründung maßgeblich erweitert und verändert. Mittlerweile ist Typico in den Bereichen Messebau, Architektur und Innenarchitektur, Kunst, Licht und Events sowie Außenwerbung tätig. Im Kern geht es dabei immer um unterschiedliche Anwendungen von bedruckten oder unbedruckten Stoffen, die mitunter hohe Schall- und Brandschutzanforderungen erfüllen müssen. Diese Stoffe entwickelt Typico gemeinsam mit Stoffproduzenten aus Deutschland und Frankreich, die auf die Herstellung von technischen Geweben spezialisiert sind. Der dafür oftmals auch notwendige Metallbau, etwa für Rahmen, wird von Typico in Lochau selbst bewerkstelligt. “Wir haben hier absichtlich einen sehr hohen Eigenfertigungsanteil”, so Graz.

Gegenwärtig erzielt das Unternehmen etwa 60 Prozent des Umsatzes mit den Bereichen Objekte, Architektur und Licht, 40 Prozent entfallen auf den Messebau und die Außenwerbung. Zu den Kunden gehören unter anderem die Zumtobel-Group, die Fahrzeughersteller Porsche und Audi, die FIFA, Airbus, große Messebauer in Deutschland und der Schweiz sowie ein weltweit bekannter Handyhersteller. Der Exportanteil liegt jenseits der 95-Prozent-Marke.

Das Unternehmen gehört zu jeweils einem Drittel den geschäftsführenden Gesellschafter Thomas König, Markus Graz und Walter Klocker.

(WPA)

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