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Vorarlberg: Stadtbusflotte in Dornbirn erneuert

©Stadt Dornbirn
Seit dieser Woche ist die mittlerweile vierte Generation der roten Flotte in Dornbirn unterwegs. Nach zehn Jahren war es an der Zeit, die Busse zu erneuern und dabei auch Komfort und die Kapazität zu verbessern, so die Stadt in einer Aussendung.

"Die 19 neuen Busse sind mit Hybridtechnologie ausgestattet; das ist ein neuer Meilenstein im öffentlichen Verkehr unserer Stadt und verbessert unsere Klimabilanz erheblich", berichtet Bürgermeisterin Andrea Kaufmann. Drei rote Stadtbusse sind mit Abbiegeassistenten ausgestattet. Der Dornbirner Stadtbus ist damit nicht nur umweltfreundlich, sondern auch noch sicherer unterwegs. "Mit der neuen Flotte zeigt Dornbirn einmal mehr, dass die Stadt bei der Entwicklung des öffentlichen Nahverkehrs Vorreiter ist. Mit den neuen Bussen haben wir die Fahrgastkapazität um 50% gesteigert und das Angebot deutlich verbessert", ergänzt Stadtplanungsreferent, Vizebürgermeister Mag. Martin Ruepp. Insgesamt steigen in Dornbirn täglich rund 13.000 Menschen mit dem Stadtbus ein. Statistisch gesehen können damit rund 30.000 Autokilometer pro Tag eingespart werden.

19 neue Busse

19 neue Busse wurden heuer angeschafft; sie ersetzen die dritte Stadtbusgeneration, die zehn Jahre im Einsatz war. Die Fahrzeuge sind technisch bestens ausgestattet. Dazu gehört ein digitales Fahrzeugmanagement, der mittlerweile flächendeckende Einsatz der Hybridtechnologie und als Sicherheitsfeature die ersten Abbiegeassistenten im Linienverkehr in Vorarlberg. Die moderne Ausstattung im Innenraum verbessert den Komfort für die Fahrgäste. Wesentlich ist die Erhöhung der Kapazität: die zwei MAN Gelenksbusse, die auf der Linie 1 zwischen der Innenstadt und dem Messequartier unterwegs sind, haben Platz für 141 Fahrgäste. Die 13 neuen MAN 12-Meterbusse bieten mit 92 Plätzen ebenfalls deutlich mehr Platz als ihre Vorgänger. Zusätzlich sind ein 12 Meter langer Bus sowie drei kleinere (10,5 Meter) Busse vorwiegend auf den Dornbirner Bergstraßen unterwegs.

Effizient Hybrid

Der Bus hat zusätzlich einen Kurbelwellenstartergenerator (Elektromotor) zwischen Motor und Getriebe. Dieser Kurbelwellenstartergenerator wandelt Bremsenergie in Strom um, welcher dann in den Kondensatoren gespeichert wird. Beim Anfahren unterstützt der Elektromotor den Dieselmotor und übernimmt die Energielieferung zu den neben Verbrauchern (Stromverbraucher, Klima, Heizung, Luftkompressor). Sobald der Bus die Betriebstemperatur erreicht hat wird bei Haltestellen, Ampeln und kurzen Stopps der Motor Automatisch abgestellt. Gibt der Lenker wieder Gas startet der Motor wieder. Diese Technologie hilft gerade im Stadtverkehr bei vielen Haltestellen und im innerstädtischen Verkehr Kraftstoff zu sparen.

(red.)

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