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Vorarlberg-Skikarte: Technische Voraussetzungen wären erfüllt

Eine Vorarlberger Skikarte ist technisch umsetzbar, sagen die Experten
Eine Vorarlberger Skikarte ist technisch umsetzbar, sagen die Experten ©VN/Berchtold
Bregenz - Bereits seit zehn Jahren sind die Zutrittssysteme von skidata und axess kompatibel.
Skikarte stößt auf Widerstand

In allen Skigebieten des Landes mit nur einer Karte Ski fahren – in Vorarlberg gibt es diese Möglichkeit bislang nicht. In anderen Bundesländern wurde die Idee längst erfolgreich umgesetzt. Die Snowcard Tirol und die Salzburg Super Ski Card sind nur zwei Beispiele gemeinsamer Skikarten, die ein unbegrenztes Skivergnügen im ganzen Bundesland ermöglichen. Mit der Snowcard Tirol kann in 82 Skigebieten auf insgesamt 3596 Pistenkilometern gefahren werden. In der vergangenen Wintersaison wurden 20.200 Jahreskarten ausgegeben. Die Salzburg Super Ski Card vereint 23 Gebiete und wird pro Saison rund 60.000 Mal verkauft. In Vorarlberg wurden die Gespräche über eine gemeinsame Skikarte vor Jahren gestoppt. Als Gründe führte Seilbahnsprecher Wolfgang Beck die Preisunterschiede und die fehlenden technischen Voraussetzungen aufgrund nicht kompatibler Zutrittssysteme an. Ist die Technik der beiden größten Anbieter von Zutrittssystemen, skidata und axess, so weit, diese Voraussetzungen zu erfüllen?

Kompatibilität besteht

Ja, sagt Martin Dürst, Ski­data-Schweiz-Geschäftsführer und zuständig für die Vorarlberger Skigebiete, gegenüber den VN. Zwischen den beiden großen Anbietern – axess und skidata – herrsche seit fast zehn Jahren eine Kompa­tibilität. Es sei genau definiert, wie bei einem Skipool mit unterschiedlichen Systemen umgegangen wird. „Das bedeutet, dass zum Beispiel axess die Info auf die Skikarte schreibt und das skidata-Gerät kann es lesen, und umgekehrt“, so Dürst. Die einzige Voraussetzung sei, dass die Systeme auf dem neuesten Software-Stand seien. Das sei aber zum Beispiel im Bregenzerwald in allen Skigebieten der Fall. Diese Absprache unter den Anbietern wurde trotz Konkurrenzsituation erfolgreich erreicht. „Der Markt hat natürlich nach einer entsprechenden Kompatibilität verlangt“, erklärt Dürst. Diese Zusammenarbeit funktioniert sehr gut. Es können alle Daten untereinander ausgetauscht werden. In Tirol und Salzburg funktioniert dies ohne Probleme. So muss beispielsweise der Skifahrer in Tirol in axess-Gebieten einfach einmalig die Skikarte aktivieren lassen. Martin Dürst erklärt weiter, „man weiß ganz genau, in welchem Gebiet mit einer Tages- oder Jahreskarte wie lange gefahren wird, auch wenn der Skifahrer das Gebiet untertags wechselt. Es gibt auch in Vorarlberg viele erfolgreiche Beispiele. Zum Beispiel haben auch die Skigebiete des 3-Täler-Passes axess- oder skidata-Zutrittssysteme“, so Dürst.

Preisfrage offen

Bliebe noch der Preis: In Tirol wurde diese Frage in mehreren Sitzungen mit den Verantwortlichen der Bergbahnen diskutiert und schließlich ein Durchschnittspreis gefunden. Vorarlberg-Seilbahnsprecher Beck betonte mehrmals, die Preisunterschiede in den Vorarlberger Skigebieten seien zu hoch. Mit dem Vorschlag von Michael Manhart, Chef der Skilifte Lech, in eine gemeinsame Skikarte eine bestimmte Anzahl an Arlbergtagen zu inkludieren um einen gemeinsamen Preis zu finden, wäre auch dieses Problem theoretisch lösbar. Dies wäre laut skidata auch technisch umsetzbar.

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