Vorarlberg: Pulverturm-Sanierung in Hohenems abgeschlossen

Der Pulverturm ist wieder frei zugänglich.
Der Pulverturm ist wieder frei zugänglich. ©Verkehrsverein Hohenems
Mit der symbolischen Entfernung der Baustellen-Umzäunung beim „Pulverturm“ auf der Burgruine Alt-Ems ist die Sanierung dieses Abschnitts abgeschlossen und für die Besucher ab sofort frei zugänglich.
Sanierung auf Alt-Ems seit 2005

In vier Jahren Bauzeit investierte der Verkehrsverein Hohenems als Trägerverein EUR 290.000,- in die Sanierung des Turms. Gut 25 % oder EUR 74.000,- beträgt der Eigenfinanzierungs-Anteil (Spenden, Aktionen, Erlöse aus Skulpturen-Verkäufen). Die Stadt Hohenems, das Land Vorarlberg und das Bundesdenkmalamt steuerten die restlichen 75 % bei.

Der Pulverturm

Der so genannte Pulverturm ist das dritte Rondell der Hochburganlage auf dem Hohenemser Schlossberg aus dem 16. Jahrhundert. Es weist sechs größtenteils gut erhaltene Schießscharten mit Prellholzlöchern und Aussparungen für Hakenbüchsen auf. Dieser Turm stellt eine eigene, kleine, verteidigbare Festung dar.  Im Zuge der Sanierung der Außenmauern wurden 2016 die Bäume davor entfernt und LED-Scheinwerfer installiert. Alt-Ems ist ein von weitem sichtbares „Landmark“ von Hohenems geworden. Bei Tag und bei Nacht. 2017 wurde eine Aussichtsplattform aus Stahl am Turm installiert. Dadurch ergeben sich neuen Blickwinkel auf die Burganlage, den Pulverturm und auf das Rheintal.

Sanierung geht weiter

Inklusive Pulverturm sind nun gut 50 % der Hochburg, dem ältesten Teil der Burgruine Alt-Ems, saniert. Die nächsten Mauerabschnitte warten schon und das oberste Ziel ist es, den weiteren Verfall so gut es geht zu stoppen.

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