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Vorarlberg: Nachfolgeprojekt für den „Torggel“ vorgestellt

So stellen sich die Projektbetreiber das Nachfolgeprojekt für den "Torggel" in Röthis vor.
So stellen sich die Projektbetreiber das Nachfolgeprojekt für den "Torggel" in Röthis vor. ©Prisma
Der Sitzungssaal im Röthner Schlössle war am Montagabend gerammelt voll. Rund 50 Interessierte verfolgten mit den Gemeindevertretern die Präsentation des Nachfolgeprojekts für den „Torggel“. Die "Vorarlberger Nachrichten" waren vor Ort.
Bürgermeister wäre Gasthaus lieber
Bürgerinitiative will "Torggel" erhalten
Kampf um historisches Gasthaus

Wie berichtet, hat sich eine Bürgerinitiative formiert, die den Abriss des traditionsreichen Gasthauses im Ortskern verhindern will. 419 Unterschriften hat die Initiative gesammelt. Ihre Forderungen: Unterschutzstellung des Ensembles rund um die Kirche und den ehemaligen „Torggel“.

Kein Denkmalschutz

Das Problem ist, dass das Bundesdenkmalamt das Gebäude nicht als schützenswert eingestuft hat. Darüber sind sich die Mitglieder der Initiative auch im Klaren. Sie argumentieren mit dem Schutz des Ortsbildes. „Eine neue Architektur kann nur annähernd dahin kommen, was dieses Haus hier leistet“, betonte Norbert Häfele auch bei der Gemeindevertretungssitzung.

Vor rund zwei Jahren wurde der Betrieb im Haubenlokal „Torggel“ in Röthis eingestellt. Der Name stammt von der ältesten Baumpresse Österreichs, die aus dem 15. Jahrhundert stammt. Eigentümer des Gebäudes ist Roman Rauch. Die Suche nach einem neuen Pächter war erfolglos.

 

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So stellen sich die Projektbetreiber das Nachfolgeprojekt für den "Torggel" in Röthis vor. ©So stellen sich die Projektbetreiber das Nachfolgeprojekt für den “Torggel” in Röthis vor. Grafik: Prisma

 

Die Prisma als Projektbetreiber hatte mehrere Architekturbüros zu einem Wettbewerb geladen. Eine Jury, der auch Bürgermeister Roman Kopf angehörte, kürte die Pläne von Carlo Baumschlager zum Siegerentwurf. Geplant sind zwei Baukörper mit Erdgeschoß und zwei Etagen. Besonderen Wert habe man darauf gelegt, den Platzcharakter erhalten zu können.

Pläne werden eingereicht

Prisma-Geschäftsführer Egon Hajek, der als Ersatzmitglied in der Röthner Gemeindevertretung sitzt, erklärte, dass der Platz zwar im Privatbesitz bleibt, aber für die öffentliche Nutzung zur Verfügung gestellt wird. Vorstellbar sei, im Erdgeschoß ein Café zu betreiben. Er betonte auch, dass der Bestand vor der Projektierung mit dem Denkmalamt analysiert worden ist. Hajek geht davon aus, dass in rund zwei Monaten das Projekt und das Abbruchansuchen eingereicht werden.

Dann liegt die Entscheidung bei der Baubehörde bzw. der Bezirkshauptmannschaft, die bei einer Nutzung als Gasthaus zuständig wäre. Gebunden sei man so oder so an die bestehenden Gesetze, betont Bürgermeister Kopf. Bei der Bewertung, ob das Ortsbild leide, müsse eben auch die Nachnutzung mit betrachtet werden. Und selbst wenn diese der Gemeindevertretung nicht gefallen würde – einen Ensembleschutz könne sie nicht festlegen. Wenn gesetzliche Bedingungen erfüllt sind, müsse der Neubau genehmigt werden.

Widerstand angekündigt

Die Projektgegner sehen sich nach der Präsentation jedoch bestätigt. „Der Neubau definiert den Ortskern komplett neu. Wenn der ,Torggel‘ abgerissen wird, bleibt nichts vom historischen Charakter übrig“, meint Häfele. Er gibt sich weiter kämpferisch, denn wenn was Projekt eingereicht werde, wolle man weitere Schritte einleiten.

(VN)

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