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Vorarlberg: Markus Burger kritisiert Handball-Teamchef

©Sport Handball Liga Austria: Alpla HC Hard vs. HSG Bärnbach/Köflach Trainer Markus Burger
Keine leichte Zeit hat derzeit Markus Burger in Luxemburg, wo der Vorarlberger als Handball-Trainer tätig ist. Im Interview mit der Neue am Sonntag gibt er Einblicke in sein Innenleben und spart auch nicht mit Kritik an Handball-Teamchef Johannesson.

In Luxemburg muss er sich mit amateurhaften Bedingungen umherschlagen, aber zumindest menschlich würde es ihn weiterbringen. Der erfolgreiche Ex-Coach von Alpla HC Hard und Urgeistein von Bregenz Handball spart im Interview mit der Neue am Sonntag aber auch nicht mit Kritik an Handball-Teamchef Johannesson nach dem Abschneiden der Österreicher bei der Europameisterschaft in Kroatien.

Burger: “Der erste Fehler”

Burger ist der Meinung, dass Gerald Zeiner viel zu spät zu Spielzeiten im Nationalteam gekommen sei. “Österreich hat zuletzt zwei Turniere gespielt, für die er nominiert werden hätte müssen. Einfach um von Viktor Szilagyi und Vytas Ziura zu lernen und sich langsam in seine Rolle einzufügen. Es wurde nicht erkannt, dass man irgendwann einen Nachfolger auf der Mittelposition braucht. Das war der erste Fehler.”

Muss den Jungen das Vertrauen aussprechen

Zudem kann Burger auch die Nominierung von Vytas Ziura nicht nachvollziehen. “Irgendwann muss man einer bestehenden Mannschaft doch das Vertrauen aussprechen und nicht einen ehemaligen Leistungsträger zurückholen.” Für Burger ist es unverständlich, dass man den jungen Spielern keine Chance auf Einsatzzeiten gegeben habe.

Handball, HLA, Handball Liga Austria: Alpla HC Hard vs. UHK Krems, Markus Burger
Handball, HLA, Handball Liga Austria: Alpla HC Hard vs. UHK Krems, Markus Burger ©Handball, HLA, Handball Liga Austria: Alpla HC Hard vs. UHK Krems, Markus Burger

Frühstück hätte Impulse setzen können

Auch dass man Spieler wie den Bregenzer Lukas Frühstück auf der Tribüne verbannt, ist für Burger unverständlich. Burger: “Frühstück hat die gesamte Vorbereitung mitgemacht und hat auch das Niveau, um im Nationalteam zu spielen, denn sonst hätte ihn Teamchef Johannesson nicht in den Kader berufen. Dann gebe ich dem Jungen doch die Chance, sich zu beweisen. Ich hätte ihm auch durchaus zugetraut, Impulse zu setzen. Das ist der selbe Fehler, der auch mit Zeiner gemacht wurde.

Burger ortet persönliche Differenzen

Auch dass Willi Jelinek (Westwien) einem Tobias Wagner (HBW Balingen-Weilstetten) vorgezogen wurde, kann Burger ganz und gar nicht nachvollziehen. “Ich glaube, das hat eher etwas mit persönlichen Differenzen zwischen dem Teamchef und dem Spieler zu tun. Wenn ich sehe, wie die beiden kommunizieren, drängt sich mir der Gedanke auf, dass die beiden nicht miteinander können. Das können wir uns als kleines Handballland aber nicht leisten.”

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Kann sich Österreich nicht leisten

Zudem könne es sich der österreichische Handball nicht leisten auf Spieler wie Dominik ­Schmid von Alpla HC Hard zu verzichten, “nur weil dieser einmal einen Lehrgang kurz vor seiner Hochzeit abgesagt hat”.

Was Markus Burger noch kritisiert und was er derzeit in Luxemburg erlebt, können Sie ausführlich in der Neue am Sonntag lesen: Zur Online-Ausgabe

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